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Mehr über Aids erfahren
Fr 05.02.2010 12:29
© Landratsamt
Bad Salzungen - Auch in Deutschland steigen die HIV- Neuinfektionen wieder an. Daher bleiben Aufklärung und sachliche Informationen wichtige Maßnahmen, um junge Menschen über die Gefahren von HIV/Aids zu informieren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) veranstaltete daher gemeinsam mit regionalen Fachstellen der Gesundheitsförderung wie dem Gesundheitsamt und Jugendamt des Wartburgkreises, dem Schulamt, der AWO Schwangerschaftsberatung, sowie dem Jugendmigrationsdienst des internationalen Bundes, den Mitmachparcours zu Aids, Liebe & Sexualität.

Im Januar war der Parcours am Berufsbildungszentrum in Bad Salzungen zu Gast. Teilnehmen konnten die Schüler der 9. und 10. Klassen der 1. Stadtschule, sowie Schüler des staatlichen Berufsbildungszentrums und der medizinischen Fachschule. Der Mitmachparcours zu Liebe, Aids & Sexualität ist ein informatives Präventionsinstrument. Fünf verschiedene Themen- Stationen luden die Teilnehmer auf spielerische Weise zur aktiven Beschäftigung mit der Aids- Thematik ein. Im Mittelpunkt der ganzen Aktion stand das persönliche Gespräch der Präventionsberaterinnen mit den Teilnehmern, welche über spannende Aktionen die Jugendlichen zum eigenverantwortlichen Schutzverhalten motivierten. Ziel war es dabei, das individuelle Wissen der Teilnehmenden zu Aids und HIV zu erweitern.

Im Wartburgkreis und Eisenach wurden im vergangenen Jahr ca. 35 HIV- Tests mit Beratung durchgeführt, laut Gesundheitsamt des Wartburgkreises alle mit einem negativen Ergebnis. Eine HIV-Infektion bedeutet nicht automatisch an Aids zu erkranken. Heute ist die Medizin so weit, dass der Krankheitsausbruch auch hinausgezögert werden kann.

Das Gesundheitsamt des Wartburgkreises arbeitet prophylaktisch mit den Jugendlichen, bietet Aufklärung an, und legt ihnen den eigenen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten immer wieder ans Herz. Dabei sei besonders die Arbeit an Schulen, auch das verantwortungsvolle Umgehen der Lehrkräfte mit dem Thema ausschlaggebend, meint Amtsärztin Dr. Helena Maier. (pm/wak/rbr)

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