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Katja Wolf: Verschlechterung der Krankenversorgung inakzeptabel
Fr 13.08.2010 11:03
Eisenach - «Wer an den Kranken sparen will, sollte vor allem eines: Nämlich sich solche Vorschläge sparen». So reagiert Linke-Landtagsabgeordnete Katja Wolf auf das neue Gutachten zur Krankenhausplanung in Thüringen. Natürlich, so Wolf, sei es einfacher ganze Abteilungen zu schließen, statt sich intelligente Lösungen zu überlegen. Der Nachteil sei allerdings, dass durch diese Vorschläge ganze Regionen von bestimmten Bereichen der medizinischen Versorgung abgehängt würden.
In der kompletten Wartburgregion wäre, folgte man den Vorschlägen des Gutachtens, dann keine urologische Abteilung mehr zu finden. Und das könne nicht sein. Überdies gibt die Eisenacherin zu bedenken: Weitere Fahrten kämen ja auch nicht nur auf die Patienten, sondern auch auf deren Angehörige zu. Sie blickte jedoch nicht nur mit Sorge auf das Eisenacher Krankenhaus - auch die Schließung der Kinderabteilung in Bad Salzungen sei für die Betroffenen nicht hinnehmbar.
DIE LINKE fordert, das Gesundheitswesen solide zu finanzieren und nicht durch solche unausgegorenen Sparvorschläge auf Kosten der Kranken retten zu wollen. (pm/wo/rbr)

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