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Innenminister sprach zu Wingolfiten
Begrüßung des Innenministers (r)Mo 02.06.2003 12:04
Begrüßung des Innenministers (r)
Eisenach - Zum Fest-Kommers des 69. Wartburgtreffens des Wingolf wurde in der Werner-Aßmann-Halle Thüringens Innenminister Andreas Trautvetter herzlich begrüßt. Er, selbst «Alter Herr», war der Festredner des Abends. Der Minister informierte die «Alten Herre» und Akiven aus 35 Vertretungen über den Freistaat Thüringen, die Traditionen und die Zukunft. Gleichzeitig würdigte er auch Eisenach, die Stadt wo Bach und Abbe geboren wurden, Luther die Bibel übersetzte und eines der modernsten Autowerke Europas stehe. Auch betonte er, dass in Thüringen die Hochschulen nicht vom Rotstift betroffen seien. Erziehung und innere Sicherheit seien eng verknüpft, deshalb forderte er eine verstärkte Wertediskussion.
«Studentenverbindungen sind kein alter Zopf, sonder notwendiger denn je», so Trautvetter. Es gebe keinen Bildungsnotstand, sondern einen Erziehungsnotstand in Deutschland. Und hier trügen die Familien eine große Verantwortung. «Eine Spaßgesellschaft hat keine Zukunft. Die Menschen müssen wissen, wo es lang geht. Und zur Rentendiskussion betonte er, hier sollten wir über eine Verkürzung der Ausbildung reden, dies betreffe die naturwissenschaftlichen Studiengänge. In Thüringen habe man im technischen Bereich eine Vorreiterrolle, hier wissen die Studenten bereits wie es in der Praxis aussieht, dank der Verbindungen von Industrie und Wissenschaft.
Auch Eisenachs Oberbürgermeister Gerhard Schneider begrüßte die über 750 Festgäste in der Werner-Aßmann-Halle und freute sich, dass der Wingolf Eisenach als Tagungsort festgeschrieben habe. Noch in diesem Jahr sollen das Wingolf-Denkmal und die Treppenanlage nach der Sanierung eingeweiht werden. Dies könne Ende Oktober sein. Für die großzügige Unterstützung des Wingolf bei der Finanzierung des Vorhabens bedankt sich Schneider ausdrücklich.
Am Samstag gab es in der Werner-Aßmann-Halle noch den Festball, im Bürgerhaus tagten die Convente des Wingolf.
Mit einem Frühschoppen im «Storchenturm» und der Übergabe der Vorortschaft für das 70. Wartburgfest 2005 endete das Treffen am Sonntag. (eol/rbr)

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