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| | | |  | Mo 11.11.2002 12:27 | | Gedenken an der ehemaligen Synagoge | | | Eisenach - Bereits am Freitag gedachten knapp 50 Eisenacher an die Judenpogrome vom 9. November 1938. Stadt Eisenach, DGB, evangelisch-lutherische sowie katholische Kirche und die Deutsch-Israelische Gesellschaft luden dazu ein.
Am Eisenacher Bahnhof, dem Ort wo 1942 (vor 60 Jahren) Eisenacher Juden in die Vernichtungslager deportiert wurden, verlasen Schüler der 4.Regelschule Eisenach die Namen der Deportierten.
Vom Bahnhof aus gingen die Teilnehmer anschließend zur ehemaligen Synagoge. Dort erinnerte Oberbürgermeister Gerhard Schneider mit eindringlichen Worten an die Geschehnisse vom November 1938 - an die Zerstörung und Plünderung von Geschäften Jüdischer Bürger und an die Zerstörung der Synagoge, die ein Raub der Flammen wurde.
In diesem Zusammenhang würdige er auch das Engagement einiger Eisenacher, diese Geschichte aufzuarbeiten. Ausdruck fand diese Arbeit auch in den Begegnungswochen mit ehemaligen jüdischen Bürgern Eisenachs.
An der Synagoge gestalteten Schüler der 4.Regelschule ein kleines Programm. Vertreter von Parteien und Organisationen legten am Gedenkstein Blumen nieder. (eol/rbr) | |
| V.i.S.d.P.: Rainer Beichler |
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