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| | | |  | Di 23.01.2007 11:04 | | Holzbruch in Thüringen | | | Erfurt - Das Sturmtief «Kyrill» verursachte in Thüringen umfangreiche Schäden in der Forstwirtschaft. Die Ermittlung der Schäden läuft auf Hochtouren. Nach ersten Erhebungen in den Forstämtern sind eine Million Festmeter gebrochenes und geworfenes Holz zu bilanzieren. Vorrangig sind Fichtenbestände in den Kammlagen der Gebirge in allen Waldeigentumsarten betroffen. Die Schadenshöhe kann sich in den nächsten Tagen weiter erhöhen, da einige Gebiete noch nicht zugänglich waren.
Diese Schadensmenge ist unter den gegenwärtigen Verträgen vermarktungsfähig. Die Forstämter werden die Waldbesitzer dabei unterstützen.
Wichtig ist derzeit der schnelle Einsatz aller verfügbaren Technik, um die Holzmenge kurzfristig aufzubereiten. Auch hier wird die Landesforstverwaltung koordinierend wirken.
Die wichtigsten Aufgaben sind jetzt das Freischneiden des forstlichen Wegenetzes und die Analyse des Schadensumfangs (Waldbestände; Wegeschäden; touristische Einrichtungen, Wildzäune, jagdliche Einrichtungen). Gleichzeitig müssen der Maschineneinsatz und der Holzverkauf koordiniert werden sowie die Planung der Aufforstung im Frühjahr.
«Bei allem Zeitdruck der kommenden Wochen steht aber stets die Unfallvermeidung im Vordergrund, denn die Arbeit in den Windwurfflächen ist besonders gefährlich», sagte der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, bei einem Vor-Ort-Termin in Oberhof. Er wies nochmals darauf hin, dass das Betreten des Waldes nach wie vor viele Gefahren birgt und Wanderer, Spaziergänger oder Jogger von Touren in den Wäldern Abstand nehmen sollten. Außerdem warb der Minister für Verständnis, dass es in der nächsten Zeit weiterhin zu Sperrungen von Waldwegen kommen kann, zum einen wegen der Gefahr abstürzender Äste und zum anderen wegen der Aufräumarbeiten mit schwerer Forsttechnik. (pm/tmlnu/rbr) | |
| V.i.S.d.P.: Rainer Beichler |
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