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| | | | | Di 19.06.2012 13:46 | | Eisenach - Vor einigen Tagen trafen sich Mitglieder des Vorstandes des Vereins der Freunde und Förderer des Landestheaters mit dem Alt-Oberbürgermeister Gerhard Schneider.
Anlass dazu gab die Verärgerung Gerhard Schneiders über eine Formulierung im Text des Beschwerdeliedes, das von zahlreichen Bürgern verfasst und am 13. Mai bei einer Protestkundgebung vor dem Theater gesungen wurde.
Hierzu legten beide Seiten ihre Standpunkte dar. Einig war man sich darin, dass es sich bei dem Beschwerdechor um eine originelle und insgesamt sympathische Protestform handelte, die letztlich zum Erhalt des Eisenacher Theaters beitrug.
Der ehemalige Oberbürgermeister empfand allerdings den Text der 9. Strophe als zu persönlich und verletzend. Er forderte, diese Strophe aus dem Gesamttext zu streichen. Die Vorstandsmitglieder des Theatervereins sagten ihm zu, dass diese Strophe nicht mehr gesungen werden solle. Weiterhin entschuldigten sie sich dafür, dass auf einer von den Theaterfreunden organisierten Veranstaltung diese missverständlich und unglücklich formulierte Strophe vorgetragen wurde.
Man beendete das Gespräch einvernehmlich und Herr Gerhard Schneider sicherte zu, sich auch weiterhin für den Erhalt und die Sicherung des Landestheaters Eisenach einzusetzen.
Der Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer des Landestheaters Eisenach e.V.
Leserbriefe stellen die Meinung des Verfassers dar und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion von EisenachOnline übereinstimmen. (lb/rbr) | |
| V.i.S.d.P.: Rainer Beichler |
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