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Christine und Roberto sind Sunna und Winter

Christine Dentel und Roberto Fink verkörpern seit wenigen Tagen für die Sommergewinnszunft in Eisenach die Frau Sunna und den Herrn Winter. Beide sind 18 Jahre jung und echte Stiegker, kommen von dort, wo der Sommergewinn, das große deutsche Frühlingsfest, seinen Ursprung hat. Die angehende Bürokauffrau und der angehende Maler und Lackierer wurden vom Vorstand der Zunft ausgewählt. Die zierliche junge Frau war schon als Schneeflöckchen, als Sonnenkind und zuletzt als Schneekönigin im Festzug dabei. Roberto hingegen war immer schon ein Germane. Selbstverständlich gehören auch die Eltern der beiden zur Zunft. Bei Vater Fink laufen alle Fäden beim Festzugbau zusammen und Mutter Dentel sorgt sich um die Kostüme. Jetzt heißt es für Sunna und Winter Text lernen. Denn schon zum Kommersch am 1. und 2. März in der Werner-Aßmann-Halle haben sie ihre erste Bewährungsprobe. Dort wird das Streitgespräch erstmals aufgeführt. Höhepunkt ist dann am Samstag, 9. März 2002, zum Abschluss des großen Festzuges auf dem Eisenacher Marktplatz. Dort wird dann Herr Winter von der Frau Sunna endgültig besiegt.
Beide freuen sich schon auf ihre Aufgaben, wollen sie doch nicht nur die Zunft repräsentieren, sondern auch ihre Heimatstadt Eisenach. Sie werden nun für mehrere Monate im Jahr im Blickpunkt stehen.
Ihre Vorgänger Heike Apel und Torsten Daut haben neue Aufgaben übernommen. Am Sommergewinnstag werden sie die Ständchentour durch Eisenach unternehmen. Dies war bis jetzt immer die Aufgabe von Frieda und Minchen. Tosten wird weiterhin auch die stiegksche Mundart pflegen.
Als Thema wird sich in diesem Jahr «Sagenhaftes Thüringen» durch den Festzug ziehen. Am Montag werden dazu die Arbeiten in der Gargasse, dem Zunfthaus, beginnen.

Rainer Beichler |

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