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Gauck kommt doch nur auf Stippvisite

Sie schlug in der ganzen Region sprichwörtlich ein: die Meldung, dass Bundespräsident Joachim Gauck im September zwei Tage lang auf der Wartburg weilen soll. Zusammen mit zehn weiteren Staatsoberhäuptern der Arraiolos-Gruppe wolle Gauck sich am 21. und 22. September treffen, um Vorträgen zur Kirchenhistorik und zu anderen Kulturthemen zu hören, hieß es.

EisenachOnline-Quellen berichteten nun aber davon, dass die Staatsoberhäupter um den deutschen Bundespräsidenten nur für wenige Stunden auf die Wartburg kommen sollen. Von einer „kurzen Stippvisite“ war die Rede. Dennoch soll die Burg, so zuverlässige Aussagen, während des Besuchs gänzlich abgeriegelt werden. Zuschauerverkehr werde während des präsidialen Besuches in und um das Weltkulturerbe nicht gestattet sein, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Bereits im Juli 2012 war Gauck für seinen Antrittsbesuch in Thüringen auf die Wartburg gekommen. Auch damals hatten schon strenge Sicherheitsregeln gegolten.

Paul-Philipp Braun |

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  • Isenächer

    Vielleicht hat Herr Gauck Angst in „Dunkeldeutschland“ zu weilen – Übernachtung geht schon mal gar nicht…. Nach seinem Vorgänger fand ich Hr. Gauck sehr angenehm als Bundespräsident (der häufig die richtigen Worte zur richtigen Zeit gesprochen hat), aber dieser Kommentar war einfach unsäglich. Übrigens „Dunkeldeutschland“ war Kanditat als Unwort des Jahres 1994 (lt. Wiki.)!!

    • vigilando ascendimus

      Als Rostocker wird er wohl kaum Angst haben, in Thüringen oder Sachsen zu übernachten. Da der Begriff „Dunkeldeutschand“ in den 90er und 00er Jahren in Westdeutschland gern abwertend für das sogenannte „Beitrittsgebiet“ verwendet wurde, ist die Verwendung und der Versuch der Umdeutung dieses Begriffes als Synonym für ein ausländerfeidliches Deutschland tatsächlich sehr unglücklich.

      Auch angesehene Menschen machen mal Fehler. Ein falsches Wort, welches von der Presse (z.B. der Spiegel) dann gern als Aufmacher genommen wird, ist schnell ausgesprochen.

      Nehmen wir es mit Gelassenheit!

      • besorgter Eisenacher

        Vielleicht will der Ex-DDR-Bürgerrechtler und bekennender Kritiker einer Rot-Rot-Grünen Koalition auch einfach nicht mehr Zeit als nötig in einer Links-regierten Stadt in einem Rot-Rot-Grün regierten Land verbringen, oder oder oder… Politiker-Terminpläne haben da meist ganz eigene Zwänge und Gründe, über die man nur spekulieren kann…

        • vigilando ascendimus

          Auch r2g in Thüringen wird er wohl mit zunehmender Gelassenheit sehen.

          p. s. Ich sehe es inzwischen auch gelassener, wenn auch nicht entspannt. Der ein oder andere dieser Regierung scheint inzwischen in der Wirklichkeit anzukommen. Die Träume platzen.

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