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SHERO-Weltpremiere im Kino Capitol

Am letzten Samstag feierte im Eisenacher Kino Capitol die syrisch-deutsche Filmproduktion „Shero“ ihre Premiere, so hob sich im großen Saal des Capitols der Vorhang für die Welt. Durch das Engagement des Kunstverein Eisenach e.V. und die freundliche Unterstützung des Kinos, konnte das Filmprojekt von Jean Houro, der zur Zeit in Eisenach lebt, seine Premiere auf der großen Leinwand feiern. Der in Aleppo geborene Houro erzählt in dem Film die Geschichte von Shero, es entstand in einem mitreisenden Spielfilm eine Ode an die Menschlichkeit. Drehbeginn war  im April 2016, bis November 2016 war der Film, der fast ausschließlich in Eigenregie entstand, im Kasten. Das schmale Budget erforderte hier besondere Set-Konstellationen – Jean Houro fungierte nicht nur als Regiesseur, sonder zeitgleich als Kameramann, Schauspieler und Produzent.

Zur Premiere war der Saal fast ausverkauft, mehr als 200 Leute wollten sich die Einmaligkeit der „Weltpremiere“ nicht entgehen lassen. Die vielen unterschiedlichen Stimmen, die im Anschluss  im Nachbarschaftszentrum diskutierten und feierten, äußerten vorallem das Interesse an den Schicksalen der Geflüchteten. Der Film und die Gespräche machten auch klar, dass es im täglichen Leben, weniger um die Schatten der Vergangenheit als mehr um das Engagement für eine gute Zukunft gehen muss. SHERO zeigt so auf wunderbare Weiße, wie Integration ablaufen kann, freudvoll, aus der Mitte der Gesellschaft, in einem gutem Maß aus gegenseitigem Aufeinander zugehen. In einem Projekt, dass man im Anschluss gemeinsam gebührend feiern kann.

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Foto: © Marisa Metze

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Foto: © Marisa Metze

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Foto: © Marisa Metze

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Foto: © Marisa Metze

 

 

 

Michael Schenk 

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