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ThSV Eisenach verabschiedete MR Johannes Muthen

Vor dem letzten Heimspiel des Jahres 2008 verabschiedete der ThSV Eisenach eine «Institution», seinen «Medizinmann». Über 21 Jahre füllte MR Johannes Muthen die Aufgabe des Mannschaftsarztes aus, nahm 21 Jahre auf der Bank der ersten Mannschaft Platz, also auch schon zu Zeiten von Motor Eisenach.
Auch in stürmischen Wendejahren 1989/90 stand MR Johannes Muthen seiner Mannschaft zur Seite. Er war bei der Sternstunde des ThSV Eisenach, beim Aufstieg in die 1. Handballbundesliga 1997, dabei.
Er versorgte 21 Jahre die großen und kleinen Wehwehchen, war Arzt und Freund gleichermaßen.
Er stand als «Doc» Trainern wie Rainer Osmann, Peter Rost, Zlatko Feric und Hans-Joachim Ursinus zur Seite, eilte zur medizinischen Behandlung auf das Parkett für «Dubse» Dubiel, «Flocke» Henkel, «Bongo» Beck, Titel Raduta, Frank Gießler, Stephane Joulin, Preben Vildalen, Julian Duranona bis zu Karsten Wöhler und «Benne» Trauvetter.
Er war Arzt und leidenschaftlicher Fan seiner Mannschaft, in guten und schlechten Zeiten. Diese Liebe begleite ihn bei seiner ärztlichen Tätigkeit. Jüngst schloss er seine Praxis in der Werner-Aßmann-Halle.
Nun ging er auch in den Handball-Ruhestand. Sichtlich bewegt nahm «Hannes» vor nahezu 2000 Zuschauern den Dank «seines» ThSV Eisenach entgegen: «Wir wünschen Johannes Muthen noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie, mit seinen Enkelkindern. Wir hoffen, ihn oft in der Werner-Aßmann-Halle begrüßen zu dürfen. Wir sind uns sicher, wenn Not am Mann ist, ein Anruf in Unkeroda genügt. Wir sagen ganz herzlich Danke Hannes Muthen!»

Johannes Muthen (l.) im Einsatz

Rainer Beichler | | Quelle:

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