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Aufruf des DGB: Kundgebung für Demokratie und Solidarität

Der DGB Kreisverband Eisenach Wartburgkreis solidarisiert sich mit den Bürgerinnen und Bürgern von Philippsthal (Werra).
Die neo-nazistische NPD hat am Freitag den 9.November 2007 in Philippsthal einen Aufmarsch mit Fackelzug angemeldet. Das werden und wollen wir nicht dulden. Auf unseren Straßen ist kein Platz für braune Gesinnung, weder in Eisenach noch in Philippsthal.
Faschismus ist und bleibt ein Verbrechen!
Der 9. November steht wie kein anderer Tag für unsere Geschichte. Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Angezettelt von dem nationalsozialistischen Regime wurde erst Deutschland und dann die halbe Welt mit einer Schreckensherrschaft überzogen. Ein Terrorregime, das im Zweiten Weltkrieg endete und zur Teilung Deutschland führte. An einem 9. November endete diese Teilung.
Es ist unerträglich, weiterhin Neo-Nazis durch die Straßen unserer Dörfer und Städte marschieren zu sehen. Und es ist noch unerträglicher, dass sie sich diesen Tag zu Eigen machen wollen, um ihr braunes Gedankengut zu propagieren.
Im Sinne aller demokratischen Menschen sagen wir:
In unserer Region ist kein Platz für Neonazis, kein Platz für ihre Aufmärsche und für rechtes Gedankengut!
Wir rufen Demokraten und Antifaschisten aller politischen Orientierungen dazu auf, gemeinsam diesen Protest in aller Deutlichkeit auf die Straße zu tragen und laden ein, am 09.November 2007 gegen 16.00 Uhr ab Eisenach ehemalige Synagoge Karl-Marx-Straße, mit einem Bus kostenfrei nach Philippsthal mitzufahren. Die Kundgebung gegen die Nazis beginnt um 17.30 Uhr in Philippsthal Parkstraße/Parkplatz gegenüber der Sporthalle.
Die Rückreise ab Philippsthal erfolgt gegen 20.00 Uhr von der Werrabrücke Weidenhain.

Rainer Beichler | | Quelle:

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