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Ausschreibung für den 7. Frauenpreis der LINKEN in Thüringen

DIE LINKE in Thüringen setzt sich als Partei mit sozialistischem und feministischem Anspruch dafür ein, dass Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft gleichberechtigt mitwirken und ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten und solidarischen Leben verwirklichen können.

Deshalb sollen die Leistungen aktiver Frauen in Thüringen öffentlich gewürdigt und anerkannt werden, berichtet die Landtagsabgeordnete Anja Müller. Ziel ist es, mit der Ehrung engagierter Frauen Beispiele der gesellschaftlichen Teilhabe aufzuzeigen und andere Frauen zu bestärken, selbstbestimmt und aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens mitzuwirken und ihre spezifischen Sichten, Erfahrungen und Ansprüche in diesen demokratischen Prozess einzubringen. Frauen sollen weiter ermutigt werden, selbst aktiv zu werden und dafür einzutreten, Erwerbsarbeit, Familienarbeit, gesellschaftliches und politisches Engagement, Bildung und Kultur entsprechend ihren Bedürfnissen und Anforderungen im alltäglichen Leben miteinander zu vereinbaren und zu leben, so Müller weiter. Die gewonnenen Erkenntnisse und Chancen in diesem Prozess sollen aufgenommen und genutzt werden, um neue Netzwerke zu knüpfen und die Erfahrungen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, erklärt Müller abschließend.

Gegenstand der Ausschreibung: Es können sich Akteurinnen und Projekte für den Frauenpreis selbst bewerben oder von Mandatsträgern der LINKEN vorgeschlagen werden, die im Sinne folgender Inhalte und Kriterien wirken:
• Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Bildung, in der Berufsvorbereitung und im Erwerbsleben
• Frauenprojekte und Akteurinnen in der Gemeinwesenarbeit und Aktivitäten zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, insbesondere in Städten und Gemeinden, im Wohnbereich und im Wohnumfeld, die vorwiegend von Frauen initiiert und gestaltet werden ( u. a. Nachbarschafts- und Familienhilfe, Elternarbeit, Zusammenleben der Generationen)
• demokratische Initiativen und Bündnisse zur Lösung kommunaler Probleme im Interesse von Frauen und Mädchen und eines solidarischen und gewaltfreien Zusammenlebens
• Frauenprojekte im Zusammenleben mit MigrantInnen
• Initiativen zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie zur Begleitung von Frauen mit Gewalterfahrungen

Teilnahmebedingungen:
• Projekte und Akteure mit mindestens 50 % Frauenanteil
• Gruppe von mindestens drei Frauen, keine Einzelpersonen
• Selbstbewerbung oder auf Vorschlag von Gliederungen der Partei DIE LINKE
• Kurzbeschreibung des Projektes bzw. der Aktivität
• Einverständniserklärung zum öffentlichen Präsentieren der Vorschläge
• Einsendung an den Landesvorstand der Partei DIE LINKE. bis zum 31.1.2017

Preise: Es werden 3 Preise ausgelobt. Diese sind wie folgt dotiert:
1. Preis 500 €
2. Preis 250 €
3. Preis 250 €

Andrea T. | | Quelle:

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  • JoDo

    Der Sozialismus ist eine im 19. Jahrhundert entstandene und im 20. Jahrhundert maximal gescheiterte, ideologisch verblendete Utopie. Den Preisträgerinnen des „Frauenpreises der Linken“, eine Auszeichnung mit „sozialistischem Anspruch“, gilt mein herzliches Beileid. Läppische 500 € Preisgeld erscheinen mir als Schmerzensgeld für die Verleihung dieses Makels eher zu wenig. Ob sich die feministische Bewegung freut, wenn sie mit Sozialisten in einen Topf geworfen wird, darf bezweifelt werden.

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