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 | Bildquelle: © Pressestelle Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft

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Bildquelle: © Pressestelle Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft

Besuch von Ministerin Keller in der Rhönland eG

Die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller /LINKE besuchte während ihrer Sommertour den landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb Rhönland eG in Dermbach. Dieser landwirtschaftliche Gemischtbetrieb Rhönland eG öffnet seine Türen regelmäßig für Besucher.

Wir tun damit auch etwas für das Image der Landwirtschaft, sagt Firmenchef Dr. Gerold Ditzel.

Die derzeitige Milchkrise war ein Themenschwerpunkt.

Das EU-Hilfspaket für die Milchbauern ist ein richtiger Schritt, sagt Ministerin Keller.

Allerdings sind die für Deutschland in Aussicht gestellten 58 Millionen Euro nicht hoch genug.

In Thüringen kämpfen wir um jede Kuh. Denn die Milchwirtschaft ist gerade für die Landwirte in der Region ein wichtiges Standbein, so Ministerin Keller. Schließlich habe man in Thüringen bereits jetzt schon den niedrigsten Milchviehbestand im Ländervergleich.

Weil auch das zweite Hilfspaket von EU und Bund nicht wirklich bei den Thüringer Betrieben ankommen wird, hat die Ministerin Keller (LINKE) eigene Maßnahmen ergriffen. Dabei geht es vorrangig um Liquiditätssicherung, um das Preistief zu überbrücken. Dazu hat Keller Gespräche mit den Banken geführt, die Thüringer Aufbaubank bereitet ein Bürgschaftsprogramm vor und die Thüringer Landgesellschaft leistet Unterstützung mit einem Bodenbevorratungsangebot. Ziemlich beeindruckend fand Keller den Besuch in Dermbach.

Das Unternehmen vereint nachhaltige konventionelle und ökologische Produktion unter dem Gesichtspunkt der regionalen Wertschöpfung.

Anja Müller/MdL welche die Ministerin zu diesem Besuch begleitete, äußert sich zufrieden mit dem Besuch.

Auch wenn die Zeitschiene sehr knapp bemessen war, wurden die Probleme, welche durch den Preisverfall der Milch auftreten, doch deutlich angesprochen. Aber auch der Gemischtbetrieb Rhönlandhof e.G. konnte zeigen, dass die regionale Vermarktung der Produkte ebenso prägend ist, wie die Arbeit im Landschaftsschutz in der Thüringer Rhön. Schade jedoch, dass sich in diesem Jahr kein Lehrling für den Beruf des Landwirts gefunden hat, so Müller zu Abschluss.

Andrea T. | | Quelle:

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