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 | Bildquelle: Torsten Gieß

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Bildquelle: Torsten Gieß

Brief eines Bürgers: Die Zukunft Thüringens steht auf dem Spiel

Dass 25 Jahre nach der siegreichen friedlichen Revolution gegen die Kommunisten in Ost- und Ostmitteleuropa es frei gewählte thüringische Landtagsabgeordnete es überhaupt erwägen, den Landesvorsitzenden der Rechtsnachfolgepartei der kommunistischen Unterdrückerpartei SED zum Thüringischen Ministerpräsidenten zu wählen, ist für mich eine Schande für dieses Land. Für mich ist es außerhalb Thüringen nur schwer erklärbar und ich schäme mich diesbezüglich für mein Bundesland.

Um es klar zu sagen, es ist nicht nur die Vergangenheit der sogenannten Partei der «Linken» (früher SED-PDS) mit ihrem roten Wimpel als Parteiabzeichen, sondern auch ihre gegenwärtigen politischen Ansichten, die eine Regierungsführung dieser Partei für einen Bürger, der Frieden in Freiheit wünscht, unerträglich erscheinen lassen.

Ich halte die Vertreter dieser Partei für unfähig, dieses Land zu regieren. Die unsinnigen Gesetzesvorschläge der Thüringer SED – Entschuldigung: «Linken» – bedürfen diesbezüglich keines Kommentars. Das in ihren Reihen alte SED-Kader und Stasi-Leute in führenden Positionen sind, wäre für sich genommen, noch nicht so schlimm, schlimm ist vielmehr, dass sie bis heute in führender Stellung in dieser Partei, dieselben Ansichten vertreten und ähnliche Methoden benutzen, wie die alte SED. Diese Ansichten werden durchaus auch von viele jungen «Linken» übernommen. Die «West-Linken» sind diesbezüglich in ihrer Masse noch viel schlimmer als die aus dem «Osten». Zu den Methoden der Kommunisten gehören neben der plumpen politischen Lüge und Propaganda auch Wahrheitsverdrehungen, Verleumdung und «antikapitalistische» Hetze (Kuschel kann das noch besser als Eduard von Schnitzler; Herr Bilay, Berater der kommunistischen Eisenacher Oberbürgermeisterin Wolf war übrigens Kuschels kommunalpolitischer Schüler).

Was haben wir von den SED-Nachfolgern kommunalpolitisch zu erwarten? Sicher nicht mehr Geld. Wenn der Freistaat Thüringen die kommunistischen Wahlgeschenke bezahlt hat, wird Neuverschuldung und Verarmung des Landes wohl unausweichlich werden. Ich bin mir sicher, dass Großkreise (Bezirke) weder finanzielle Einsparungen noch eine effektivere Verwaltung hervorbringen werden. Auch wenn das letzte Dorf in eine «rote» Stadt eingemeindet ist, wird dies weder dieser Stadt noch den Dörfern etwas bringen. Schleichende Entdemokratisierung ist wahrscheinlich sogar das heimliche Ziel der Roten-Wimpel-Partei!

Unklar ist mir, wenn ich dies sakrastisch hinzufügen darf, wer in einer solchen Regierung Minister für Agitation und Propaganda werden soll.

Ich fordere die letzten ehrlichen Sozialdemokraten und Grünen auf, die Augen zu öffnen, sich auf ihre freiheitlichen Grundwerte zu besinnen und ihrer Verantwortung für unseren Freistaat Thüringen mit seinen endlich wieder blühenden Landschaften zu übernehmen. Aufgrund des Wahlergebnisses kann nur eine stabile Regierung in den Landesfarben Afghanistans (schwarz-rot grün) entstehen.

Thüringen (erst recht Afghanistan) wünsche ich ein Ende des gegenwärtigen Chaos‘!

Torsten Gieß, Thüringer Bürger

Lisa H. |

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  • ThüringerEA

    Herr Gieß, ich denke, dass Sie mit diesem von Unterstellungen, Verleumdungen und Polemik tropfenden Beitrag für die Leitung des Ministeriums für Agitation und Propaganda prädestiniert sind. Herzlichen Glückwunsch.

    • Torsten Gieß

      Sehr geehrter „Thüringer EA“,

      versuchen Sie doch meine Thesen argumentativ zu widerlegen. Nur daraus entsteht ein Konstruktiver Diskurs.

      Ich freue mich darauf

      Ihr Torsten Gieß

  • SPD-Mitglied

    Der liebe Torsten neigt ja leicht zur Übertreibung und zum Überdrehen.
    In der Sache hat er aber zu 99% Recht. Also Volltreffer!
    Ich hoffe, unsere Mitglieder sind sich diese Woche ihrer Verantwortung bewusst!

  • Grummel

    Historisch gesehen wäre dies ein Desaster für die SPD. Von den Nazis zunächst verboten, von den Sowjets 1949 mit der KPD zur SED zwangsvereinigt und 1990 als einzige Nicht- Blockflöte im Osten neu gegründet, wollen sie nun wieder gemeinsam marschieren. Ressourcenschonend wäre dies ja – das alte Parteiabzeichen kann wiederverwendet werden. Stolze deutsche Sozialdemokratie? Für was seid Ihr eigentlich 1989 auf die Straße gegangen? Schaut Ihr gelegentlich in den Spiegel?

  • Halbnacht

    Soviel Kistenzauber habe ich selten gelesen…da wird der Kommunismus wieder aus der Mottenkiste geholt. Und der Russe steht bestimmt auch schon vor der Tür…die SPD sollte sich deutlich von Herrn Gieß distanzieren! Jeder der diesen Schwachsinn glaubt muss auch denken, das jeder Wähler der Linken dumm sein muss! Der Sozialabbau hat ja kräftig unter der SPD fahrt bekommen Herr Gieß! Ich hoffe nur das die Bürger in Wutha-Farnroda diesen Mann endlich in die Versenkung wählen.

    • Torsten Gieß

      Frage 1: Was sind „Linken“? Kommunisten oder? Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass das Freie Demokraten sind?
      Frage 2: Unterstutzen nicht bedeutende Vertreter der „Linken“ Putin in seinem Wunsch Sowjetrussland zumindest territorial wiedererstehen zu lassen?

      Die Finnen, Balten, Ukrainer und Polen haben aufgrund des zögerlichen Westens und der 5. Kolonne in Deutschland inzwischen berechtigte Angst vor Putin-Russland.

  • Andreas Nolde

    ohje, ich würde Dir doch tatsächlich einen Psychologen vorschlagen

    • Torsten Gieß

      Ich weiß zwar nich wer „Du“ bist und wen Sie mit „Du“ meinen, aber Ihr Diskussionbeitragbeitrag ist alles andere als qualifizert

      Ihr Torsten Gieß

  • Gerd

    Auf welches Niveau muß man kommen, um so eine erbärmliche Haß-Propaganda abzulassen??? Schon vergessen, daß es vor kurzem demokratische Wahlen gab und die Linken entsprechend gewählt wurden. Vor 25 Jahren wollten wir anfangen, demokratisch mit „Andersdenkenden“ umzugehen. Lasst uns das endlich mal tun, auch in die andere Richtung! Vielleicht klappt die Landespolitik sogar besser. Und wenn nicht, müssen wir halt die entsprechenden demokratischen Mittel nutzen. Aber nicht mit so einem blamablen Gelaber….Ich möchte gar nicht wissen, wie dieser Herr Gieß in der DDR gelebt hatte (wenn überhaupt). Es klingt ja so, als hätte er noch nicht mal Tageslicht zu sehen bekommen. Er muß jedenfalls

    sehr gelitten haben.

    Armes Deutschland!!

    • Weltbürger

      Erschreckend, ein Bürger der selber demokratisch in ein Amt gewählt werden möchte, zeigt ein solches „Demokratieverständnis“.

    • Torsten Gieß

      Sehr geehrter Herr Gerd …

      Schauen sie nach Eisenach. Fast der Hälfte der Eisenacher war es egal was mit ihrer Stadt passiert und gingen zu Stichwahlo gar nicht erst wählen. 52% der Eisenacher Wähler glaubte vor zwei Jahren schlimmer als mit CDU und SPD kann es nicht kommen und wählten die völlig überraschte Kandidatin der Linken. Und nun hat der, der hinter die Kulissen schat bereits festgestellt: Es kam schlimmer!!!!

      • Gerd

        Dann ist sicherlich Ihr Wählerpotenzial nicht wählen gegangen. Die SPD muß bei diesen Prozenten wohl mal lieber ruhig sein und sich selbst an die Nase fassen, als so eine Kriegspropaganda anzuzetteln. Nur weil sie den „Königsmacher “ spielt, sollte man doch keine Höhenflüge kriegen. Steht zu Euren Wahlergebnissen und akzeptiert die Meinung Eures übriggebliebenen Restes. Hättet Ihr den linken Flügel nicht vergrault, wärt Ihrer weiterhin zur CDU konkurrenzfähig und hättet nicht dieses hilflose Dilemma. Gehen Sie in Ihr Rathaus und machen da Politik!!!!

        Und das Eisenach´s OB in Erfurt geblockt wurde, ist doch wohl ein offenes Geheimnis!!!

  • Alteisenacher

    …ich sag mal weiter schämen für so einen Schwachsinn…

    • Torsten Gieß

      Sehr geehrter Herr Alteisenacher,

      wie meinen sie das? Was ist Ihre Meinung zur Belarus-Koalition? Mich wirde Ihre sachlicher Diskussionsbeitrag interessieren

      Torsten Gieß´

  • weltbürger

    Erschreckend, solche Worte von einem Bürger der selber demokratisch in ein Amt gewählt werden möchte. Da ist doch etwas mit dem Demokratieverständnis sehr im argen.
    Diese Art Polemik ist mehr als abschreckend und wie hier eine zugelassene, demokratische Partei verunglimpft wird, einfach nur traurig. Einen solchen Beitrag sollte man sich sparen.

    • Torsten Gieß

      Lieber Herr Weltbürger,

      wenn man so argumentiert das die SED-PDS-Linke eine zugelassene Partei ist, dieman deshalb nicht kritisieren darf, wie sollten wir dann zukünftig mit der zugelassenen NPD umgegehen? Schreiben Sie doch, welche Argumente sie Zur Verteidigung der Roten-Wimpel-Partei oder wie sie demnächst mal wieder heißen wird, sachlich nieder. Ihre Meinung interessiert mich

      Mit freundlcien Grüßen

      Torsten Gieß

      • Felix Berg

        Na, so einfach ist das ja nicht, wie viele ehemalige SED Mitglieder sind gleich nach der Wende zur CDU usw. übergewechselt? Die SPD nahm erst später SED Mitglieder auf.
        Waren also nun alle SED Mitglieder böse oder gab es auch reale Humanisten darunter?
        Im Zeichen der Zeit rasch die Meinung um 360° gewechselt wie es das Land schon 1945 kennengelernt hat ? Aja, wie war das mit den Blockparteien?
        Für meinen Teil lese ich daher Parteiprogramme mehr als genau und prüfe es mit der Realität ab und dann wenn es dick kommt forsche ich schon mal genauer nach wer was vor 1989 real getan hat vor allem wie und dem heutigen auftreten.
        Wir leben doch in einer Zeit in der Moral, Charakter, Aufrichtigkeit gegen das Wort GELD ersetzt wurden. Nur weil jemand in eine Kirche geht muss er noch lange nicht Christlich eingestellt sein, oder es ist jemand in einer Sozialen Partei, er muss deshalb noch lange nicht sozial handeln. Das was sich real tut ist also wichtiger. Wenn eine Partei (egal welche)im Plenum einen für das Volk genialen Vorschlag macht, dann ist doch die Opposition schon aus Prinzip dagegen, man hört nicht einmal aufmerksam zu.
        Was noch Wichtig ist: wir haben keine Demokratie, wir haben einen demokratischen Parlamentarismus, das ist einen kleinen Tick anders, Abgeordnete sind nicht dem Wähler verpflichtet sondern nur ihrem Gewissen. Wie sich Gewissen mit Geld verträgt dazu schweige ich hier.

        • Torsten Gieß

          Sehr geehrter herr Berg,
          Sind ihrer Meinung die heutigen „Linken“ in dieser Beziehung besser, genauso oder schlechter als die anderen Parteien? Wie ist Ihre Erfahrung?

          • Felix Berg

            Lieber Herr Gieß,
            das müssen wir abwarten, es gab noch keinen Linken Ministerpräsidenten, es wird wohl sehr darauf ankommen wie stark sich die Linke den Lobbyisten verwehren kann und wie fair sich die Opposition verhält, gerade in diesen Bereichen haben ja SPD, CDU/CSU, Grüne oder einst die FDP absolute Verhaltensdefizite – Es kommt hier wohl sehr darauf an für wen Politik zum Vorteil gemacht wird, jede Partei hat sich doch selber auf die Fahne geschrieben wie groß ihr Volk ist und aus welchem Kreisen es besteht.

      • weltbürger

        Lieber Herr Gieß,

        wie bei Ihnen eine sachliche Diskussion aussieht haben wir hier lesen können.

  • Wessi

    Es wird wohl Zeit Thüringen zu verlassen….

    • Torsten Gieß

      Lieber Landsmann,

      Wir sind das Volk! Wir bleiben hier! :-) Es haben doch nur 26 % der Thüringer Wähler, d. h. 14% der Wahlberechtigen die Kommunisten gewählt. Bleiben Sie auch hier. Ich habe immer noch die Hoffnung das Ramelow im Landtag nicht gewählt wird. Ich kann es nicht glauben, dass alle meine ehemaligen SPD-Genossen zu Verrätern an unserem schönen endlich freien Thüringen und damit am endlich freien Deutschland werden.
      T. G.

      • Thüringer

        Sehr geehrter Herr Gieß,

        dann erklären Sie uns allen doch mal warum die Linken Ihre Prozente über die letzten Jahre hin stabil halten können, während Ihre hochgelobte SPD ständig an Boden verliert???
        Und das mit den alten Genossen lassen wir dabei mal aussen vor…
        Weiterhin ist es der demokratische Wille der Thüringer Wähler, zumindest der die zur Whal gegangen sind, und damit die Linken als zweitstärkste Partei im Land auch entsprechend in der Regierung sehen wollen.

        Und die Debatte um die Verräter, sowie zu einen freien Thüringen bzw. Freien Deutschland sollten wir ganz bewusst sein lassen, solange es Mitbürger wie Sie gibt, die immernoch in den Zeiten von Ost- und West unterwegs sind…..

        Aus meiner Sicht, und ich war auch zur Wahl, wird sich egal wer es in Thüringen an die Macht schafft wieder kaum etwas tun. Wir haben immernoch zweierlei Löhne, und viele andere Baustellen die die Herren Kohl, Schröder, und alle anderen nicht beseitigen konnten oder wollten und das nach dieser langen Zeit.

        • Torsten Gieß

          Und die Linken werden es Ihrer Meinung in den Griff kriegen?

          • Thüringer

            Schlechter machen als die CDU / SPD / FDP und Grünen, können es die Linken auch nicht….aber vielleicht besser…. wenn man Ihnen eine reale demokratische Chance gibt und nicht wie von Mutti Merkel oder Ihnen, oder Herrn Sandmann gleich als absolut unfähig und das schlimmste was passieren dargestellt und öffentlich publiziert.

      • Das Gewissen

        Und noch weniger wählten SPD. Vertrauen in diese Partei wurde verspielt.

  • Felix Berg

    Die SPD hat ihren Untergang nicht den Linken zu verdanken. Wer Politik macht sollte auch für seine eigene Politik Verantwortung tragen. Wenn man z.B. die linke nicht will dann muss man besser sein. Man wird nie besser indem man andere schlecht macht. Zusätzlich ist zu bedenken das eine Landtagswahl beim Volk liegt und nicht in der Industrie oder Bankenwelt. Die Einführung von Hatz4, Leih.- und Werksverträgen wird den ehemals großen Parteien noch sehr viel Kopfschmerzen bereiten. Thüringen war auch mit ganz vorn dabei die Jugend in die alten Länder zu exportieren und die alten in die soziale Armut zu schicken. Höre ich heute das Wort Thüringen dann denke ich sofort an Suppenküchen und Elefantenjäger.

  • Das Gewissen

    Hallo BM,
    wenn mich meine Geschichtskenntnisse nicht täuschen war es doch gerade die SPD, die in den 30ern nicht mit der KPD wollte und so die Machtergreifung begünstigt hat. Hier hat die SPD demnach gelernt.
    Und hetzen gegen die ehemaligen Genossen ist das Letzte. Zeigt doch nur, das hier eine Wiederwahl fehl am Platze wäre.

    • Torsten Gieß

      Lieber Herr Gewissen,

      haben nicht Kommunisten und Nationalsozialisten gemeinsam die 1. Republik ins Chaos geführt. Wollten nicht die Kommunisten bereits zwischen 1919 und 1923 die Republik gewaltsam stürzen und stattdesesn eine Räte-(russisch:sowjet-)Republik errichten. Waren es nicht die Ulbrichtkommunisten, die nach 1945 zahllose Sozialdemokraten selbst abweicherlerische Kommunisten, und unter Zuhilfenahmen von NKWD/KGB und Sowjetarmee ins kommunistische KZ Buchewald oder gleich in die Weiten Russlands verbrachten. Und mal ehrlich haben Lenin und Stalin (Mao und Pol Pot lassen wir einmal ganz außen vor) noch mehr Menschen geqält, gefoltert und umgebracht als der zu Recht verdammte Hitler? Sie sollten sich nicht zu einseitig politisch bilden!

      Ihr gewissenhafter Torsten Gieß

      • Das Gewissen

        Wenn ich den Mist im Nachgang lese, den dieser BM von sich gibt frage ich mich, wann er bei der AFD ist. Seine neusten Verbündeten haben ja das Gehalt gekürzt und selbst einen Kandidaten aufgestellt. Noch nicht begriffen; bei den Jungen Wilden unerwünscht. Und in der Gemeinde auch. Ich hörte es wird ermittelt!

    • SPD-Mitglied

      Wo hat das Gewissen sein Wissen her? Sein Geschichtsbuch war doch nicht etwa stark eingefärbt!?
      Und in der Antwort auf T.G. sieht man wieder die Inakzeptanz gegenüber anderen Meinungen, die sogar geschichtlich korrekt sind!

  • Freund der DDR

    Warum angst fur die Linken ?
    Mir hat es in der DDR viel besser gefallen als heute, sag ich ganz erlich.
    Und war nicht bei der Stasi, kein Parteimitglied etc..
    Immer diese hetze gegen den staat, das bin ich mal leid, das was fruher war immer schlecht zu reden, das ich auch keine Demokratie !.
    Wen die Eisenacher Links wahlen, das ist das das recht dieser leute, und damit basta !

    • Torsten Gieß

      Lieber Freund der DDR

      Wenn Ihnen das Grau der DDR, das Eingesperrtsein, der Tauschhandel,politische Verfolgung Andersdenkender besser gefallen hat als das Bunt des vereinten Europa, die Freizügigkeit und das Recht die Meinung, wie hier, frei zu äußern, Geld als verlässliches Zahlungsmittel zu haben sollten Sie vielleich in ein anderes Land gehen: Kuba, oder vielleich gleich Nordkorea

      Ich schicke Ihne auch mal ein Westpaket

      Grüße Ihr Torsten Gieß

      • Freund der DDR !

        Ha,Grau
        Ich war im wochenende immer in meine Datsche, die konnen viele sich heute nicht einmal mehr leisten, westpakete habe ich nie bekommen, und Ihres mochtte ich schon gar nicht.
        Was wurde den da drinne sein ? werbung fur kredite fur autos die mann sich gar nicht leisten kann, briefe vom arbeitsamt, oder Harz 4 ?
        Meine nachbarin arbeitet fur 650 Euro in ein schuhladen, kann sich mit muhe die miete und essen leisten , Toller Westen sag ich dir !
        Eigesperrt, :o) 4 x im jahr auf reise nach CSSR, Ungarn undzw..
        Ferienhaus des betriebes, Jugendtourist.
        Welcher arbeiter kennen Sie der heute 4 mal pro jahr auf reise geht ? ohne kredit ??
        Ich hatte einen Volga mit wohnwagen, war in Ungarn auf ein kampingplatz, und dort waren sogar die Wessis neidisch auf mich.
        „aus der DDR , und so ein grosses auto“
        Dan habe ich dazu gesagt, ja, und ohne kredit wie bei Euch.
        :o)
        Und vor allem, jeden war gleich, jeder hat sich geholfen, abens mit den nachbar ein bier trinken, kein neid.
        Und gute bildung, unser Erich der immer lustiges erzahlt hat.
        Wen ich nur dran denke, die gute alte DDR.
        Und wen Sie, Herrn Torsten, mich sogar nach Nord Korea schicken wollen, nur weil ich hier frei und offen meine meinung sagen, dan sind sie genau so, wen nicht schlimmer dan die die Sie verachten.
        Doppelmoral !!

        • Torsten Gieß

          Sehen Sie, früher waren eben doch nicht alle gleich. Es gab auch genügend die „gleicher“ waren. Frührer konnten Sie sich große Autos, Datschen usw. leisten, heute sind es eben andere. Im Übrigen, niemand wird Sie im freien Deutschland zwangsweise nach Nordkorea oder nach Kuba schicken. Aber sie können dort hinfahren, wenn Sie das wollen. In Kuba müssen sie halt statt mit alten Russenautos mit uralten amerikanischen Straßenkreuzern vorlieb nehen.

          Seien Sie doch ehrlich, Ihnen geht es doch heute trotzden gut, Sie sind nur neidisch, weil es anderen nun noch besser geht als Ihnen. Ein bisschen weniger Neid und Sie werden auch mit der freien heutigen Gesellschaft Ihren Frieden machen

        • Torsten Gieß

          Lieber Freund der DDR,

          Ich will mit meinen gestrigen Zeilen nicht falsch verstanden werden. Meine Kritik am DDR-System ist keine Kritik an den Bürgern, die sich erfolgreich in diesem System, welches sie seinerzeit nicht ändern konnten einrichteten. Rosseau schreibt ich glaube in seine „Gesellschaftvertrag“ bereits etwa sinngemäß: Gegen ein tyrannische Herrschaft solle man erst offen aufbegehren, wenn dies Aussicht auf Erfolg hat. Die Möglichkeiten zu nutzen, nach größtmögliche Wohlstand zu streben, ist grundsätlich nicht verwerflich. Auch ich stelle nicht in Abrede, dass wir seinerzeit in der DDR in der mehrheit in bescheidenem Wohlstand lebten, und der man mit Glück, Geschick, dem richtigen Richer und Fleiß auch überdurchschnittlichen Wohlstand erzielen konnte. Wo hätten wir aber stehen können, hätte die Kommunistischen Machthaber in Moskau und Ost-Berlin nich standig unsere Forschung und Wirtschaft gegängelt, gebremst ung gerade bis zum Mauerbau viele unsere gescheiten Köpfe aus dem Land vertreiben oder rausgeekelt.
          Nur ein Beispiel für die Gängelei: Der Trabant war zum Zeitpunkt seiner Erfindung ein moderner Kleinwagen, der den Vergleich mit westlichen Modellen nicht scheuen braucht. 1989 war er technisch völlig veraltet.

          Ich stelle auch nicht in Abrede, das die großen wirtschaftlichen Verwerfungen in den 1990er Jahren in Mittel- und Ostdeutschland durch Fehlentscheidungen der mit der Privatisierung beauftragten Personen (Treuhandanstalt als nachgeordnete Behörde des Bundesfinanzministeriums) verstärkt wurden.

          In Abrede kann ebenfalls nicht stehen, das insbesondere die Generation, die 1990 noch nicht im Rentenalter, aber bereits in der Mitte des Arbeitslebens die Negativen Folgen der an sich notwendigen Umstrukturierung gelitten hat und bis heute leidet.

          Auch ich hatte mir von der Regierung Schröder eine schnellere Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West erhofft, und war sehr entäusch, das gerade seine Regierung diese Entwicklung gebremst hat. Bei aller wirtschaftlichen Notwendigkeit sozialer Reformen zu Lasten schwacher, war doch die Quasi Abschaffung der Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gerade für uns im Osten am folgenreichsten.

          Ich würde mir wünschen, egal von welcher Bundesregierung, das für Langzeitarbeitslose wieder verstärkt Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsenstschädigungen oder wie man es immer nennen mag zu Verfügung gestellt werden. Ich würde mir wünschen, dass für die jetzigen ostdeutschen „Jung“rentner (bis 80) die besonderen wirtschaftlichen Verhältnisse der ersten 20 Jahre nach der Einheit berücksichtigt werden.

          ich habe natürlich noch viel mehr Wüsche dahingehend unser freies Deutschland weiterzuentwickeln dies würde aber heir zu weit führen.

          Ich würde mich freuen, wenn sich ihre gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern

          Mit freundlichen Grüßen
          Ihr Torsten Gieß

  • Alteisenacher

    Die CDU ist Schuld, dass Eisenach kreisfrei geworden ist und Bad Salzungen Kreisstadt und die SPD-geführte Gemeinde Wutha-Farnroda hat sich damals verweigert, mit Eisenach zusammen zu gehen. Eisenach hatte dadurch niemals eine Überlebenschance als Kreisstadt. Wenn ich in Eisenach in der Karolinenstraße über die Mühlgrabenbrücke fahre, wede ich jedesmal daran erinnert, welche Parteien ich nicht wählen darf, CDU und SPD… und da darf man sich nicht wundern, wenn die Leute auch mal was anderes wählen… wenns für die Stadt gut sein könnte… und wenns auch eine Oberbürgermeisterin von den LINKEN ist…

  • Linker wessi

    Was hier nur von der alte SED geredet wird. Mein Oppa meinte, in die DDR gab es auch 5 Barteien, die SED ist eben immer gewählt worde, die SPD aber niemals.

    • Torsten Gieß

      Die SPD war ja auch verboten. Ich empfehle dem „Linken Wessi“ sich auch mal mit anderen „Ossis“ zu unterhalten als nur mit ihrem „OPPA“. (bis 1989 nannten wir damals jungen Leute uns selber scherzhaft auch „Zonis“ und Euch „Bundis“) oder sangen heimlich: Hundert Meter Stacheldraht, Minenfelder im Quadrat, nun weißt du wo ich wohne ich wohne in der Zone“ (Auf youtube können Sie sich dieses Lied noch heute als Schlachtenbummlergesang von Erzgebirge Aue anhören – Aue war die Stadt, wo das Uran für die russischen Atombomben gefördert wurde)

      Frage: Ist ZETTELFALTEN eine Wahl? Sie ahnungsloser.

      • Freund der DDR !

        Torsten, du bekommst ja viel negatives hier, das muss man sich mal uberlegen.
        Und als burgermeister so die leute angreifen mit ahnungsloser, tja das ist auch nicht in ordnung.
        kein wunder das man dir abwahlen mochtte.
        Besser burgfuhrer geblieben

      • Gast

        Sehr geehrter Herr Gieß, ich frage mich warum Sie immer nur in der Vergangenheit herum wühlen. Wenn ich gezielt danach suchen täte würde ich garantiert bei jeder Partei schwarze Flecken auf der ja so „Weisen Weste“ finden. Sie wundern sich warum die Linken soviel Zuspruch bekommen. Ehrlich gesagt wundert mich das nicht. Überlegen Sie mal wie viele von den Versprechungen die wir in den letzten Jahren pünktlich vor den Wahlen zu hören bekommen haben hinterher einfach „vergessen“ wurden. Die Menschen sind schlicht und einfach enttäuscht von der Politik der letzten Jahre. Ist es denn zuviel verlangt das ich z.B. von meinem Lohn auch leben kann ohne jede Woche zur Tafel gehen zu müssen.? Herr Gieß. Die Menschen möchten endlich einfach mal leben können und da ist es egal ob sie nach Wutha schauen oder nach Eisenach.
        Was Ihren“ Wahlkampf“ anbelangt sollten Sie und Ihre Kollegen aus allen Parteien vielleicht auch mal auf die Bedürfnisse des Volkes hören und nicht nur auf die Wirtschaft. Ich finde das es Ihr Ziel sein sollte da einen gesunden Mittelweg zu finden.

      • Gast

        Hallo Herr Gieß,

        wie passt Ihre jetzt Meinung über Großkreise, die ich ähnlich sehe, zu der von vor zwei Jahren?

        Hier die Artikel:

        Wartburgkreis. Während Landrat Reinhard Krebs (CDU) den Großkreis aus Wartburgkreis, Landkreis Gotha und Teilen des Unstrut-Hainich-Kreises als „Monsterkreis“ ablehnt, findet Wutha-Farnrodas Bürgermeister Torsten Gieß (SPD) den Vorschlag gut. Hingegen Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) ein Sommertheater vermutet. Auch wenn sie lieber früher als später den kreisfreien Status für Eisenach beenden möchte.

        Gieß aber findet, dass über den Großkreis ernsthaft diskutiert werden sollte. Er hegt die Hoffnung, dass in dem Gebilde „ein besserer Interessensausgleich zwischen den Teilregionen möglich ist“ als im Wartburgkreis, den er als „bipolar“ bezeichnet. Der Bürgermeister empfindet seit Jahren eine Benachteiligung des nördlichen Teils gegenüber dem südlichen um Bad Salzungen. So hat er die Zuordnung der Region um Eisenach zum Arbeitsamtsbezirk Suhl stark kritisiert. Gieß verweist auf „bereits vernetzte Wirtschaftsräume“ zwischen Eisenach, Gotha, Ohrdruf und Waltershausen. Wünschenswert wären weitere Verknüpfungen, so im öffentlichen Personennahverkehr oder bei der Vermarktung des Tourismus. Aber das seien Details, die noch diskutiert werden müssten.

        Der Bürgermeister geht aber so weit zu sagen, dass als Kreisstadt seiner Ansicht nach entweder Eisenach oder Gotha in Betracht kommen. Er schlägt auch Objekte vor. In Eisenach böten sich Teile der ehemaligen Kasernen oder das „Loch(Tor) zur Stadt“ an, während sich der einstige Bischofssitz als Repräsentanz für den Landrat eigne.

        „Ich bin 100 Prozent bei meinem Landrat“, widerspricht Martin Trostmann, Bürgermeister in Marksuhl (pl), der Ansicht von Gieß. Trostmann teilt die Befürchtung von Krebs, dass eine Teilhabe der ehrenamtlichen Kreistagsmitglieder an politischen Entscheidungen bei einem Kreis von diesen Ausmaßen „nicht mehr möglich ist“. Wenn sich ein Kreistagsmitglied qualifiziert zu einem Thema äußern wolle, müsse es sich die Situation vor Ort anschauen. Trostmann nennt das Beispiel, als erneut Gelder für bereits nach der Wende sanierte Sporthallen in Dermbach, Bad Liebenstein und Geisa genehmigt werden sollten. „Die sehe ich mir in meiner Freizeit an, aber das geht nicht mehr, wenn ich bis zum Stadtrand von Erfurt fahren muss.“ So weit reicht der Landkreis Gotha.

        Nach Ansicht von Trostmann ist das Resultat eines solchen Prozesses, dass die Bürger, die sich bisher noch engagieren, abgeschreckt würden. Außerdem erneuerte er seine Forderung, dass das Land erst einmal die Aufgaben, die es bereits an den Kreis abgegeben hat, „anständig und kostendeckend“ bezahlen sollte, bevor es überlegt, weitere auf diese Ebene zu übertragen.

        „Der Wartburgkreis funktioniert“, ist Marksuhls Bürgermeister überzeugt. „Wir fühlen uns im Wartburgkreis wohl“, sagt auch Bürgermeister Bernhard Bischof (pl) für die Gemeinde Hörselberg-Hainich. Den neuen Großkreis kann er sich so „nicht vorstellen“. Aber er sei sich im Klaren, dass „etwas passieren muss“. Bischof blickt dabei auf das kreisfreie Eisenach, das finanziell kaum noch handlungsfähig ist. Ähnlich sei die Situation im Unstrut-Hainich-Kreis. Hörselberg-Hainich arbeitet mit Orten im Nachbarkreis im Tourismusverband Hainich zusammen. Hingegen die Beziehungen zum Raum Gotha für Bischof nicht so die Rolle spielen wie für seinen Kollegen Gieß. Die Vorschläge der Expertenkommission sind nach Ansicht von Bischof ein „Diskussionsansatz“. Nicht mehr und nicht weniger.

        • Torsten Gieß

          Sollte man mit aller Gewalt eine umfassende Kreisgebietsreform anstreben, halte ich einen Kreis, der aus den Bereiche Gotha, Eisenach, Bad Langensalza und gegebefalls auch Bad Salzungen besteht, noch für sinnvoller, als eine Kreis Schmalkalden-Meiningen-Suhl-Salzungen-Eisenach, den die Enquetkommision vorgeschlagen hat. Aus meiner heutigen Sicht ist aus Gründen der Stabilität Thüringens (Keine Reform um der Reform Willen) eine nur moderate Korrektur von Fehlern der 1993er Gebietsreform angezeit: Für die Wartburgregion: Wartburgkreis mit Kreisstadt Eisenach

  • Isenächer

    Hallo Herr Gieß, schon die neuste Headline gelesen: Grünenspitze einstimmig für Rot-rot-grün in Thüringen. Die sollten jetzt wenigstens noch etwas Restanstand beweisen und im gleichen Zug den Zusatz „Bündnis 90“ dauerhaft aus ihrem Parteienlogo entfernen. Ein Hohn für die die unter diesem Begriff 1989 persönliche Freiheit und Gesundheit auf´s Spiel gesetzt haben. PS: Ich mach morgen noch schnell die Kühltruhe voll mit echter Thüringer Rostbratwurst – ehe uns das die Veggiepartei verbietet…

  • Torsten Gieß

    Liebe „Fangemeinde“

    es freut mich, dass mein, zugegeben sehr emotionaler Artikel zu einem sehr ausgiebigen Disput geführt hat. Ich hoffe für mein Land, dass ich mit meiner Einschätzung der sogenannten „Linken“ falsch liege, wengleich mich einige Ihrer Kommentare eher in meiner Auffassung bestärken. Interssant für mich waren einige Motive der Linkswähler in den Kommentaren zu lesen.

    Ich mit mit meinen Antworten und den Kommentaren zu den Kommentaren bis auf weiteres pausieren, und mich auf meine eigentliche Arbeit konzentrieren.

    Vielen Dank für Ihre Zuschriften

    Auf Bald
    Ihr Torsten Gieß

  • ThueringerEA

    Sehr geehrter Herr Gieß,
    welche Thesen denn bitte? Ich lese nur Hetzparolen a la Agitprop…

    Es tut mir leid, aber ich sehe in Ihrem Brief keine Punkte an denen eine sachliche Diskussion ansetzen könnte.
    Worüber sollen wir auseinander setzen? Über persönliche Diffamierung von Herrn Bilay? Über Gesetzesvorschläge der Linken die Sie ablehnen? Das wäre in einer Demokratie legitim, aber ich scheine wohl überlesen zu haben, welche Vorschläge Sie konkret meinen. Oder gar über rote Wimpel? Aber sorry, das ist mir zu simpel…

    Und wenn ich andere Ihrer Antworten auf kritische Kommentare zu Ihrem „Leserbrief“ anschaue, ganz konkret zur Haltung der Linken im Ukraine-Konflikt, dann gebe ich Ihnen Recht, das ist durchaus diskussionswürdig. Aber reden wir nicht gerade über Thüringen? Ich wusste nicht, dass deutsche Außenpolitik in Erfurt entschieden wird. Aber vielleicht können Sie mir an dieser Stelle ja weiter helfen. Ich bin auf neuerliche Parolen gespannt. In diesem Sinne: auf bald!

  • Christoph K.

    Guten Tag Herr Gieß,

    zu Frage 1:

    Kommunisten ? Wo ? Demokratische Sozialisten das ist richtig!

    Und ich bin so Frei wie nie zuvor! Meinen sie das irgendjemand die ddr

    wieder haben will ? Oder Putin als lupenreiner Demokrat anzieht?

    Denken sie alle Wähler sind Dumm?

    zu Frage 2:

    Und warum haben Finnen,Balten, Ukrainer und Polen vor Putin Angst?

    Weil die Westliche Staatengemeinschaft bzw. NATO sich nicht an die

    Abmachungen zur NATO Ost Erweiterung gehalten haben! Ich vergleiche das

    ganze gerne mit Kuba wo die die Amerikaner genauso reagiert haben wie

    Putin jetzt auch ! Also bitte ich sie endlich von Ihrer widerlegten Hetze

    abzusehen und endlich SACHLICH zu argumentieren. Und nur so als Tipp

    Die Sendung im ZDF „Die Anstalt“ hat das Thema Lüge der Presse ganz gut

    umgesetzt unter dem Titel (Auf Youtube)

    Die Anstalt – Kriegsberichterstattung der Mainstream Medien (ZDF 23.09.14)

    Ich denke mal das im ZDF keine Kommunisten arbeiten :)

    • Torsten Gieß

      Lieber Christoph K. (übrigens schönes Foto von Ihnen)

      Laut aktuellem SPD-Programm von 1990 (Berliner Programm) sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die Prinzipien des demokratischen Sozialismus. In der Europäischen Sozialdemokratie (SPE), die zur Sozialistischen Internationale (SI – nicht zu verwechseln mit Kommunistischer Internationale [Komintern]), wird der Begriff Sozialist (Frankreich, Spanien, bis vor etwa 10 Jahren Österreich) synonym für Sozialdemokratie verwendet. Ist also Ihrer Meinung Sarah Wagenknecht eine Sozialdemokratin? Ich glaube dieser These würden weder Sozialdemokraten noch sogenannte „Linke“ folgen.

      Gehen wir einmal historisch heran. die SPD beruft sich bis heute auf die Geschichten des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (1863 – Lasalle) und die Sozialdemokratische Deutsche Arbeiterpartei (1869 – Eisenacher Partei – Bebel), die sich 1875 zur Sozialistischen Arbeiterpartei (Gotha) vereinigten. Die Sozialistische Arbeiterpartei benannte sich 1890 (Erfurt) in Sozialdemokratische Arbeiterpartei um.

      Die Sogenannte „Linke“ mit ihrer Parteizentrale „Karl-Liebknecht-Haus“ und der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung schöpft ihre Traditionen aus dem Spartakusbund, der daraus hervorgegangenen Kommunistischen Partei (Karl und Rosa) und der 1946 gegründeten SED (Dezember 1989 Umbenennung in SED-PDS seit Februar 1990 PDS, seit der Aufnahme der linkssektiererischen WASG aus dem Westen „Die Linke“) genannt.

      Die Linke ist folglich nicht nur in der Tradition der SED, sonder es ist rechtlich die umbenannte SED!!!

      Auch Karl und Rosa waren nun einmal ganz klar Kommunisten, die KPD war die linksradikale Abspaltung von der SPD, die Friedrich Ebert und Gustav Noske mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpften, um die junge Weimarer Republik zu retten, und um eine Revolution und Bürgerkrieg mit Millionen Toten (nach russischem Vorbild) zu verhindern. Volksbeauftragter und späterer Reichwehrminister Gustav Noske beauftragte bekanntlich im Januar 1919 (mit Sicherheit nicht ohne Rückendeckung Friedrich Eberts) Admiral Canaris damit, sich der Sache Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht anzunehmen. Canaris wiederum beauftragte die Organisation Consul. Das Ende der Geschichte dürfte Ihnen bekannt sein.

      Also Sozialisten/Sozialdemokraten ist keine treffende Bezeichnung für die Parteimitglieder der sogenannten „Linken“ (SED)

      Wie ein großer Teil der Anhänger und Mitglieder der „Linken“ zur Bundesrepublik, zur DDR, zur Sowjetunion, zu den kommunistischen Verbrechen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunkt stehen oder zu Leuten, die vor der „linken“ Gefahr warnen, kann man an den Kommentaren von Thüringer EA, linker Wessi, dem Gewissen, Weltbürger, Gerd, Alteisenacher, Eisenacher1 usw. gut ablesen. Vielleich sind sie da (noch) etwas zu naiv.

      Was die gegenwärtige internationale Politik angeht, verwechseln Aktionen und Reaktionen.

      Wenn sie in die jüngere Vergangenheit schauen, waren es nicht die USA und die westeuropäischen Staaten, die die freien ost- und ostmitteleuropäischen Staaten in EU und NATO gedrängt hätten. Sondern der imperialrussischen Gefahr schon sehr früher als wir bewusst, wollten diese Staaten unbedingt in EU und NATO. Gegenwärtig will dies die freie Ukraine und der Westen veweigert es ihr mit Rücksicht auf Putin-Russland. Polens Aufnahme in die NATO erfolgte sogar in der Regierungszeit von Präsident Kwiasniewski, einem ehemaligen Kommunisten!

      Und nun zu unserer gemeinsamen Lieblingssendung „Die Anstalt“. Sie werden es nicht glauben, einer der besten dieser Kabarettisten ist tatsächlich bekennendes Mitglied der „Linken“. Und er ist sogar einer meiner Lieblingskabarettisten! Das halte ich, das hält unsere Demokratie und auch das ZDF aus. Auch bei Kritik in Satireform gibt immer berechtigte und unberechtige Kritik.

      Und natürlich sollten wir, da gebe ich ihnen recht, uns nicht auf die „Russen“ „einschießen“. Die Welt besteht nicht aus Schwarz und Weiß, sie ist komplizierter. Diplomatie ist in dieser Frage der Vorrang zu lassen. Das darf aber nicht bedeuten, dass man Putins Aggressionspolitik nicht Grenzen aufzeigt und die Verteidigungbereitschaft erhöht.

      Werter Christoph K.

      überlegen Sie sich, ob sie bei den sogenannten „Linken“ gut aufgehoben sind. Ich habe erst nach 24 Parteijahren in der SPD meine Konsequenzen aus dem Verhalten meiner Parteiführung gezogen. Das ge“kuschel“ mit den „Linken“ war der ausschlaggebende, aber nicht der einzige Grund!

      • Felix Berg

        Das ist alles ganz gut und schön, aber es macht keinen Sinn die Gemüter mit lang zurückliegender Geschichte zu erhitzen, denn wir hatten Zwischenzeitig einen ganz schön großen Krieg angezettelt und dann mit pauken und Trompeten verloren. Deutschland wurde von nun an Zwangsverwaltet, ( Ost und auch West). Andersdenkende waren im Osten ergo geächtet als auch im Westen ( siehe Rudi Dutschke), Gewalt waren also keinem Fremd. Nun schreiben wir das Jahr 2014 und eine Finanzdiktatur jagt alle Parteien und Völker vor sich her. Die Mächtigen haben dafür gesorgt das bei der Globalisierung der Finanzwelt Tür und Tor geöffnet wird um Gewinne zu mehren. Was heute auf der ganzen Welt los ist sehen wir, ganze Völker verarmen – auch in Westeuropa. Ein Zufall ist das mit Sicherheit nicht. Die Frage von heute heißt also- welche Partei hat den Mut wieder für *ALLE* Bürger einzustehen und Schaden von ihnen fern zu halten. Ich möchte darauf hinweisen das gerade in Thüringen dem *Normalen Bürger* fasst jede Würde auf Mensch sein genommen wurde. Teilhabe am Leben beschränkt sich Beziehungen haben oder nicht. Heerscharen von Vasallen der Finanzdiktatoren arbeiten unermüdlich daran jedem dem Mund zu verschlissen der auch nur in die Nähe der Wahrheit rückt. Die Macht liegt heute beim Geld und da setzen weder Soziale, Liberale oder Christliche Parteien etwas dagegen.

      • ThüringerEA

        Sehr geehrter Herr Gieß,

        Ihre „Argumentation“ wird nicht
        besser und da Sie mich in Ihrer Antwort hier erwähnen, muss ich wohl
        darauf eingehen.

        Wo haben Sie etwas über meine
        Einstellung zur DDR, zur Sowjetunion, zu den kommunistischen
        Verbrechen der Vergangenheit und Gegenwart heraus gelesen? Zu
        kommunistischen Verbrechen in der Zukunft kann ich wirklich keine
        Aussage machen, die kenne ich noch nicht, hier sind Sie mir voraus,
        ich hatte dies, ehrlich gesagt, auch nicht anders erwartet.

        Wie kommen Sie darauf, dass ich
        Anhänger oder Mitglied der „Linken“ bin? Als langjähriger
        Wähler der „Grünen“ bin ich weit entfernt davon. Um es ganz
        klar zu sagen: Die DDR war ein Unrechtsstaat. Und ich bin froh, dass
        dies die Linke in Thüringen nun endlich anerkennt und klar
        formuliert hat. Ich bin den Sondierern von SPD und Grünen dankbar
        dafür, den Linken dieses Zugeständnis abgerungen zu haben.

        Und ich sehe durch eine Rot-Rot-Grüne
        Koalition nicht die von Ihnen beschworene „linke Gefahr“ auf
        unser Bundesland zurollen. Sollte man statt Parolen nicht
        realpolitische Inhalte als Grundlage einer Sachdiskussion zumindest
        erwägen?

        Die CDU hat die Thüringer
        Landespolitik seit 24 Jahren in führender Rolle geprägt. Ist es in
        der Demokratie nicht normal, dass es einen Wechsel in der die
        Regierung tragenden Parteien, Programmatik und Personen gibt? Und
        dies geht nach dem derzeitigen Wahlergebnis nun einmal nur in dieser
        Konstellation.

        Es gibt in unserem Bundesland einige
        Probleme, die mit der CDU derzeit nicht zu lösen sind. Und sich in
        dieser Situation um eine Alternative zu bemühen, um zum Beispiel
        eine Verwaltungs- und Gebietsreform anzugehen, die andere ostdeutsche
        Bundesländer, auch die unter CDU-Führung (Sachsen, Sachsen-Anhalt),
        bereits vollzogen haben, der sich die Landes-CDU aber beharrlich
        verschließt, ist doch legitim.

        Oder eine neue Richtung hin zu einer
        ökologisch orientierten Landwirtschaftspolitik einzuschlagen, halte
        ich für dringend geboten. Das ist mit der CDU nicht zu machen und
        nur deshalb denke ich, dass diesem Land ein Wechsel gut tut – aus
        inhaltlichen Erwägungen! Und da helfen ideologische Parolen aus dem
        letzten Jahrhundert meines Erachtens nicht weiter.

        Weitere Themen, die dringend einer
        Korrektur bedürfen, wie das unsägliche Landeserziehungsgeld, die
        bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen (siehe Eisenach), ein
        Bildungsurlaubsgesetz, die Fortführung der begonnenen Reformen im
        Schulbereich mit Einstellung von 500 Lehrern jährlich, die von der
        CDU in den letzten Monaten blockiert und in den Sondierungen nun
        plötzlich doch versprochen wurde u.v.a. werden mit einer
        Schwarz-Roten Koalition keiner befriedigenden Lösung zugeführt.
        Ganz zu schweigen von den vielen Personalquerelen in der CDU in den
        vergangenen Jahren.

        In diesem Sinne: Geben Sie den Parteien
        der voraussichtlich neuen Koalition eine Chance, liegen gebliebene
        Probleme in Thüringen zu lösen und vertrauen Sie mit mir den
        beteiligten Personen, dass sich etwas zum Besseren ändern wird. Und
        seien Sie versichert, dass in den kommenden 5 Jahren das Abendland
        nicht untergegangen sein wird und wir in Thüringen dann nicht in
        einer kommunistischen Diktatur leben werden.

        Und in 5 Jahren hat wieder der Wähler
        das Wort, dann ist Wahlkampf und evtl. wieder Zeit für ideologische
        Parolen. Warten wir’s ab!

        PS: Wie ich gerade gelesen habe, verabschieden Sie sich nun aus der Diskussion, schade eigentlich, ich hätte doch ganz gern wenigstens ein nachvollziehbares sachliches Argument von Ihnen gelesen…

        • Torsten Gieß

          Bei aller berechtigen und unberechtigten Kritik an den „Schwarzen“. Thüringen ist inzwischen ein wohlhabendes Land. Denke ich an das Wirtschafts- und Bildungsressort (Machnig und Matschie) hat sich meine SPD, zu der ich bis Nov. 2013 gehörte, noch weniger mit Ruhm bekleckert als die „schwarzen“ Minister. Jürgen Reinholz hat als Wirtschaftminister (und auch in Vorgängerfunktionen) weitaus mehr für Thüringen und Wutha-Farnroda getan als Machnig, der alle 14 Tage auf Steuerzahlerkosten eine neue Hochglanzbroschüre u. a. an Thüringens Bürgermeister verschickte.

          Die „hervorragende“ Idee 1. und 2. Klasse zusammen zu unterrichten, war für die betroffenen Kinder alles andere als hilfreich. Aus meiner sich war das ein Rückschritt in längst vergangene Zeiten. Gerade in der Thüringer Bildungpolitik (SPD) ist in den letzen 5 Jahren mehr ideologischer Schwachsinn verzapft worden, als in den 20 Jahren vorher unter der CDU! Ich hoffe, dass künftig die „Schwarzen“ wieder das Bildungsressort in Thüringen bekommen, ob nun in einer von der AFD geduldeten Minderheitsregierung oder unter Schwarz-Rot-(Grün).

          Schade dass die neuen Thüringer „Grünen“ außer von Umweltschutz keine Ahnung haben. Das war unmittelbar nach der 89er Revolution noch anders!

          Wenn die Belarus(r2g)-Koalition eine kommunale Gebietsreform „zimmer“t, dann gnade uns Gott. Gemeinden mit mindestens 8.000 bis 12.000 Einwohner, Kreise, die erst recht nicht zusammenpassen (Meiningen-Suhl-Schmalkalden-Salzungen-Eisenach). Wissen Sie eigentlich, wie viel Straßenverkehr das zusätzlich verursachen wird und wieviel leerstehende Verwaltungsgebäude auf der einen und Verwaltungsneubauten auf der anderen Seite.

          Die Rede des „grünen“ Landtagsabgeordneten auf der Sitzung des Thüringer Gemeinde- und Stadtebundes hat gezeigt: Die Thüringer „Grünen“ sind zwar „lieb“, haben aber leider von praktischer Politik sehr wenig Ahnung.

    • Torsten Gieß

      Es muss natürlich richtigeweise bei mir heißen: „Die Sozialistische Arbeiterpartei benannte sich 1890 (Erfurt) in Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) um.“

  • Demokrat

    Habe ich das richtig gelesen, er will bei seiner selbst angezettelten Diffamierung nicht mehr mitdiskutieren… :-( …Schade, war richtig lustig. Wohl doch keine Argumente mehr???

    Wie einer von einer demokratischen 12% Partei über eine mehr als doppelt so starken Partei (DEMOKRATISCH GEWÄHLT und mit einem dem Grundgesetz konformen Parteiprogramm !!!) herzieht. Einfach genial (.. am besten mal der heute-Show Bescheid sagen). Erst sich 5 Jahre von dem Lieberknecht-, Althaus- und Gnauck-Filz übern Tisch ziehen lassen und dann immer noch so tun, als wäre es das Nonplusultra für Thüringen. Welch eine Idiotie!!! Hätte diese Partei vor fünf Jahren mal auf Bausewein gehört und nicht auf Matschie, würde sie jetzt sicher woanders stehen. Was ist denn von diesem Super-Matschie übrig??? Der war nur noch eine Marionette in diesem Kabinett.

    Aber wenn es nach dem seinen absolut „korrektem politischen Willen“ :-D geht, kommen nochmal 5 Jahre mit Tante Christine hinzu. Na, dann viel Spaß!!!!

    Aber aufgepasst, Herr Weltverbesserer, denken sie an die FDP! Bei 5% ist Schluß mit Klugscheißen. Jetzt können sie des Volkes Wille noch in Ihrer Politik aufnehmen und demokratisch umsetzen!!!!

    Einfach mal vor den Wahlen was tun und nicht danach so öffentlich rumheulen.

    • Torsten Gieß

      Nenne Sie sich wirklich Demokrat? Haben Sie sich jemals ernsthaft mit Politik befasst? Was sind Ihre bisherigen politischen Leistungen? Armes Deutschland, sollten Sie jemals in politische Verantwortung kommen!

      • Demokrat

        Na, aber sicher. Mehr wie Sie!!! SIE wollen doch die 28% der Linken nicht akzeptieren und beleidigen die Wähler (…auch das Volk). Wenn Sie damit ein Problem haben, klären Sie das in Ihrer Partei/Ortsgruppe und machen vielleicht mal ordentliche Politik vor Ort und vor den Wahlen und nicht hinterher so was blamables…Wenn die SPD sich anständig für eine Koalition mit der CDU entscheiden sollte, würde ich das ja auch akzeptieren müssen, oder.

  • Fahrmalfix

    Lieber Herr Gieß, wie Sie weiter unten in Ihren zahlreichen Beiträgen bereits erwähnten, ist es an der Zeit, dass Sie sich an die Arbeit machen. Die Bürger von Wutha-Farnroda sind es in der überwiegenden Mehrheit Leid, einen sich selbst darstellenden und autoritären Bürgermeister zu tolerieren. Sie sind demokratisch gewählt worden…. so werden Sie auch wie in einer Demokratie abgewählt werden. Die sinnfreie Diskussion die Sie hier angetreten haben, dient nach meiner Einschätzung nur der Ablenkung. Also, machen Sie sich an die Arbeit und suchen Sie sich eine solche!
    Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein gutes Gelingen!

    • Torsten Gieß

      Politische Aufklärung gehört auch zu meinen Aufgaben. Und ob ich wiedergewählt werde, eintscheidet die Mehrheit der Bürger von Wutha-Farnorda und nich ein Herr „Fahrmalfix“ oder wie sich die linken Brüder hier alle nennen :-)

      vvv

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