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Bundesausstellung zur Lutherdekade 2017 auf der Wartburg

Auch CDU-Bundestagsabgeordneter erhielt die Nachricht, dass der Wissenschaftliche Beirat der Geschäftsstelle Luther 2017 lediglich Berlin und Wittenberg als Orte für eine Lutherausstellung 2017 empfohlen hat. Demnach würde Eisenach mit der Wartburg bei der Ausstellungsvergabe leer ausgehen. Hirte reagierte mit großem Unverständnis: «Die Wartburg als Ausgangspunkt der Reformation muss eine solche Ausstellung erhalten. Kein anderer Ort ist ein so starkes Bild und Symbol für die gesamte Reformation. Und der wollen wir schließlich mit dem Jahr 2017 gedenken», so Hirte.

Staatsminister Bernd Neumann hatte Hirte schriftlich mitgeteilt, dass die Wartburg auch weiter als Austragungsort im Rennen sei. «Umso überraschter war ich nun von dieser Mitteilung. Es kann doch nicht sein, dass Berlin eine solche Ausstellung bekommt, wo sie im Großstadtdschungel untergeht, und ein so authentischer Ort wie unsere Wartburg hinten runterfällt», bekräftigte Hirte. «Ich werde weiter für die Wartburg als Ort einer zentralen Ausstellung kämpfen – eine solche Chance bekommen wir sonst erst in 500 Jahren wieder!» Unter anderem wandte sich Hirte abermals direkt an Neumann, um seine Haltung klar zu machen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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