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Castoren passierten Thüringen

Am Rasthof Ramsberg bei Eisenach verringerten kurz nach 18 Uhr, am Montag, der Castoren-Transport und die zahlreichen Begleitfahrzeuge ihre Geschwindigkeit. Die Übergabe des Transportes durch die Thüringer Polizei an ihre hessischen Kollegen vollzog sich kurz vor Herleshausen, praktisch im Reißverschlussverfahren.
Ohne große Probleme rollten die sechs Castoren (Spezialcontainer für Kernbrennstäbe) über die freie A 4 durch Thüringen. Mehr als 1000 Polizisten sicherten den Transport, über 100 Polizeifahrzeuge waren im Einsatz.
Der Transport startete in Rossendorf bei Dresden, dem einstigen DDR-Forschungszentrum, das 1991 geschlossen wurde. In 18 Castoren werden über 900 Brennstäbe ins Zwischenlager Ahaus (Nordrhein-Westfalen) gefahren.
An den kommenden Montagen sind weitere Transporte geplant. Rund 50 Millionen Euro koste diese Maßnahme.
Am Montag waren die ersten sechs Tieflader mit den Brennstäben unterwegs. Der Protest der Atomkraftgegner hielt sich in Sachsen und Thüringen in Grenzen. Am Ausgangspunkt hatte es Blockaden gegeben.

Nach Angaben der Polizei kam es auf der A 4 zu kilometerlangen Staus, in Folge des Transportes. Dieser löste sich nach der Durchfahrt langsam auf.

Wechsel Hessen-Thüringen
Stau bei Eisenach auf der Gegegnspur (Bausstelle)
Vorhut 1
Vorhut 2
Vorhut 3
Die Castoren kommen (hinten)
Castoren unter Polizeischutz
Castoren am Ramsberg

Rainer Beichler |

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