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CDU deutlich stärkste Partei bei Kommunalwahlen im Wartburgkreis

Hirte: „Bürgermeister haben in den nächsten Monaten große Aufgaben vor sich“

Am Sonntag haben in 26 Gemeinden des Wartburgkreises Bürgermeisterwahlen stattgefunden, in Barchfeld-Immelborn zudem die Stichwahl. Die CDU hat dabei als deutlich stärkste Partei abgeschnitten. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU Wartburgkreis, Christian Hirte:

Ich freue mich, dass alle Kandidaten, die von der CDU aufgestellt oder unterstützt wurden, in ihren Gemeinden die Wahlen für sich entschieden haben. Unsere herzlichen Glückwünsche gehen an: Ralph Groß in Barchfeld-Immelborn, Johannes Ritz in Buttlar, Ronny Schwanz in Creuzburg, Manfred Stein in Dankmarshausen, Thomas Hugk in Dermbach, Renate Lämmerhirt in Ettenhausen/Suhl, Antonius Schütz in Gerstengrund, Burkhard Seifert in Urnshausen.

Bei den Wahlen in diesem Jahr zeigte sich, dass es eine große Herausforderung war, Kandidaten zu finden, die dieses wichtige Ehrenamt auf sich nehmen. Deshalb danken wir als CDU Wartburgkreis allen Kandidaten, die sich beworben haben. Jeder einzelne Bewerber unterstreicht, dass der Einsatz vor Ort von Bedeutung ist, dass es in den Kommunen um etwas geht. Gerade die Debatten um Gebietsreform oder Finanzausgleich machen es nötig, dass auch unsere kleinen Orte eine Stimme haben. Die Aufgabe von Land und auch Bund ist es, dass wir dieses Engagement wertschätzen und unterstützen. Gerade die Politik ‚im Kleinen‘ ist für jeden Menschen erlebbar. Deshalb verdient die Arbeit der Bürgermeister und auch das Engagement aller Kandidaten großen Respekt. Sie leisten einen Beitrag dazu, dass die Gemeinden ihre Herausforderungen meistern können.

Der CDU-Kreischef bedankt sich bei allen Bürgern und Bürgerinnen, die von ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.

Durchschnittlich lag die Wahlbeteiligung im Wartburgkreis bei 50 Prozent, in vielen Gemeinden auch deutlich darüber. Ich gratuliere allen gewählten Bürgermeistern und wünsche ihnen viel Tatkraft für die bevorstehenden Herausforderungen. Ihre ehrenamtliche Arbeit für ihre Gemeinden verdient hohe Anerkennung und Respekt. Auf die Bürgermeister kommen insbesondere in den nächsten Monaten große Aufgaben zu, so Hirte weiter.

An die Adresse der Rot-Rot-Grünen Landesregierung richtet Hirte den Appell, die geplante Gebietsreform mit Augenmaß und mit den Menschen und nicht gegen sie zu machen.

Die Regierungsparteien haben alle zusammen gerade einmal einen einzigen Kandidaten im Wartburgkreis ins Amt verhelfen können. Die CDU hat ein vielfaches der Stimmen von Rot-Rot-Grünen Bewerbern erreicht, dieser Trend gilt für ganz Thüringen. Es ist ja offenkundig, dass sich extrem wenige Vertreter der Regierungsparteien zur Wahl beworben haben und noch weniger gewählt wurden. Rot-Rot-Grün hat keine kommunale Verwurzelung im ländlichen Raum. Ohne diese Bindung besteht aber die große Gefahr von falschen Entscheidungen über die Köpfe der Bürger vor Ort, warnt der CDU-Kreisvorsitzende mit Blick auf die in den nächsten Wochen und Monaten anstehenden Gebietsdebatten.

Andrea T. | | Quelle:

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  • commentatore

    Damit werden rd. 0.56% mehr Thüringer von der CDU regiert – herzlichsten Glückwunsch, Herr Hirte!

  • vigilando ascendimus

    Die CDU ist in Thüringen wohl noch die einzige Partei die überhaupt noch kommunalen Rückhalt in Thüringen hat. Die meisten Bürgermeister sind parteilos, dann kommt eine immer noch beachtliche Anzahl mit CDU-Parteibuch und dann kommt lange lange nichts. Von über 800 Gemeinde-, Stadt- und Landkreisoberhäuptern gehören lediglich zusammen 29 SPD oder SED an. Die Grünen stellen diesbezüglich in Thüringen niemanden!

    Die r2g-Regierungsparteien haben folglich kaum noch kommunale Verankerung und wollen nun die kommunale Selbsverwaltung in Thüringen mittels Gebietsreform reformieren. Was soll bei so viel „Sachverstand“ herauskommen?

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