Eisenach Online

Werbung

CDU: „Die Sanierung kommt nicht voran“ – Fraktionsvorsitzender Walk drängt auf Erneuerung des Ortshauses Stregda

Es ist ein fester Bestandteil des Eisenacher Ortsteils, dient als Heimstätte für Kleintierzüchter und Feuerwehr und wird überdies auch zu Privatfeiern gut genutzt – das STROH am Sportplatz in Stregda. Offiziell benannt als Stregdaer Ortshaus ist das kleine Gebäude in der Mitte des Ortsteils seit vielen Jahren schon ein wichtiger Bestandteil des Gemeinschaftslebens in dem Dorf am Rande der Wartburgstadt.
Doch viele Jahre hinterlassen ihre Spuren, auch in und an dem Ortshaus.
Ortsteilbürgermeister Hans-Joachim Nennstiel:

„Seit Längerem gibt es schon Probleme mit dem undichten Dach. Doch auch Außenwände und Fundament bedürfen einer grundlegenden Erneuerung, um unser Zentrum des dörflichen Lebens in Schuss zu halten!“

Seit 2009 wird das Objekt auf dem Sportplatz mit großem ehrenamtlichen Engagement saniert und ebenso lange zieht sich nun auch schon die Sanierung des baufälligen Gebäudes hin.

„Zunächst einmal gilt unser Dank den vielen Freiwilligen, Vereinsvertretern und Mitgliedern des Ortsteilrates aus Stregda, die in den letzten sechs Jahren durch ihren Einsatz schon Beachtliches auf den Weg gebracht haben. Was fehlt, ist aber eine Grundkonzeption zur Sanierung und zur Aufbringung finanzieller Mittel seitens der Stadt“

, erklärt der Vorsitzende der Eisenacher CDU-Stadtratsfraktion Raymond Walk. Aus diesem Grund fragte die CDU-Fraktion Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke), ob es seitens der Stadt überhaupt Planungen für die Erneuerung des Stregdaer Ortshauses gibt. Die Oberbürgermeisterin antwortete, dass die Priorisierung im Eisenacher Haushalt derzeit keinen Spielraum für eine Sanierung des Daches vorsieht.

„Die Stadtspitze wusste doch nun schon mehr sechs Jahre lang um den Zustand des Hauses und hätte einlenken können. Nun aber verschlechtert sich der Zustand des Daches zusehends“

, so Walk, der die Stadt im Zugzwang sieht. Immerhin ist es zum einem ihr Gebäude, zum anderen sind es viele kommunale Einrichtungen wie Feuerwehren, der Ortsteilrat und Wahllokale, die das Objekt in Stregda nutzen

V. i. s. d. P.: Raymond Walk
Fraktionsvorsitzender

Lisa H. | | Quelle:

Werbung

Die Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft und sofern sie unseren Richtlinien entsprechen, freigegeben.

  • Nachdenker

    Mich als Bürger stört „diese“ öffentliche Art der Kommunikation. Was hat denn die Verwaltung „vor“ Frau Wolf diesbezüglich getan? Man sollte vielleicht langsam mal fragen: Was wurde „Alles“ zur Zeit der CDU/SPD Stadtspitze nicht gemacht, bzw. wie viele Weichen für die Zukunft wurden in die falsche Richtung, oder auch überhaupt nicht gestellt? Ich denke da beispielsweise an die auch zur damaligen Zeit schon äußerst maroden Brücken, Straßensanierungen, Treppenanlagen in der Südstadt usw.. Man hat es leider bisher nicht gelernt und da ist es egal, welche Fraktion den OB stellte, vorrauschauende Stadtplanung unter Ausnutzung aller Fördermöglichkeiten, egal ob von Bund, Land, oder EU zu betreiben.

    • vigilando ascendimus

      Dass das die Eisenacher CDU nicht begreift: Kritik an CDU und SPD und anderen ist Pflicht jedes klassenbewussten Bürgers (verdammt: Bürger ist ja auch so ein fürchterlicher bürgerlicher Begriff). Kritik an der SED (Deckname „Die Linke“), und sei sie noch so vorsichtig formuliert, hat zu unterbleiben, denn „die Partei (, die Partei), die hat immer Recht, denn Genossen es bleibet dabei, …“

      p.s. Die Thüringer Landes-SPD und die Landes-Grünen, zumindes der Teil, der davon im Landtag sitzt, hat das inzwischen begriffen!

  • Ortsteilbewohner

    Das Dorfgemeinschaftshaus in Stregda ist nur die Spitze des Eisberges. Während die angrenzenden Dörfer des Wartburgkreises mehr und mehr erblühen, gehen in den ländlichen Ortsteilen so langsam die Lichter aus. Notwendige Investitionen bleiben aus, die Infrastruktur (Straßen, Wege, Gebäude) verfällt zunehmend und zusehends, die 1993/94 geschlossenen Eingemeindungsverträge mit den heutigen Ortsteilen werden negiert. Das wenige, was noch geschaffen wird, entsteht in Eigenleistung der ehrenamtlich engagierten Bürger in den Ortsteilen. In den letzten sechs bis acht Jahren unter den OBen Doht und Wolf ist ein Sanierungsstau entstanden, den man nie wieder wird aufholen können. Armes Eisenach, einmal mehr.

Top