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CDU Eisenach: Entwicklung des St.-Georgs-Klinikums nicht behindern

Mit Sorge vermerkt der CDU-Kreisvorstand Eisenach, dass sich die Verhandlungen um die Vertragsverlängerung der jetzigen Geschäftsführung des St.-Georgs-Klinikums durch den derzeit für den Kreistag vorgesehenen Beschlussvorschlag der Kreisverwaltung nicht positiv entwickeln werden.
Wenn drei der vier Gesellschafter, wenn die Mitarbeiterschaft in einer bislang im neuen Klinikum nie da gewesenen Einmütigkeit, wenn auch die niedergelassenen Ärzte der Region sich so klar für eine ausreichend längere Fortsetzung der gelungenen Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Jena und der von dort zur Verfügung gestellten Geschäftsführung aussprechen, muten die Forderungen der Landkreisverwaltung, den Vertrag nicht über 2010 hinaus verlängern zu wollen, kontraproduktiv, ja geradezu grotesk an.
Es bleibe unverständlich, weshalb eine so positiv akzeptierte und erfolgreich arbeitende Geschäftsführung durch eine derart herbeigeführte Beschlusslage geradezu vor die Tür gesetzt werden soll – so der Kreisvorsitzende Christian Köckert.
Der CDU-Kreisvorstand Eisenach appelliert an die Mitglieder des Kreistages, eine solche Entscheidung nicht zu treffen, die die Entwicklung des St.-Georgs-Klinikums und damit die Qualität der medizinischen Versorgung im Nordkreis und in Eisenach nachhaltig negativ beeinträchtigen würde.
Es würde der Kreisverwaltung gut anstehen, den Kreistagsmitgliedern auch die Möglichkeit zu geben, die Haltung der drei Mitgesellschafter von jenen direkt und nicht allein durch die Kreisverwaltungsbrille aufgezeigt zu bekommen.
Der CDU-Kreisvorstand Eisenach ist dankbar für die positive Entwicklung des St.-Georgs-Klinikums in den letzten Monaten und ruft alle beteiligten Gesellschafter auf, durch die Sicherung einer weiteren und langfristigen Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Jena, aber auch in enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum in Bad Salzungen eine Krankenhausversorgung auf hohem Niveau in Stadt und Landkreis dauerhaft zu gewährleisten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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