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Dezentrale Demokratie

in Kooperation mit der Rosa Luxemburg-Stiftung, „Mehr Demokratie e.V.“ und DAKT- Die Andere Kommunalpolitik Thüringen

Immer mehr Kommunen beklagen die Bevormundung und den Regulierungswahn der Länder, des Bundes und des Europäischen Parlamentes. Lokalorientiertes Wirtschaften und bedarfsorientierte Entscheidungen scheinen immer unmöglicher. Aus der angedachten Konföderation ist eine zentralistisch gesteuerte Bürokratie entstanden, in der die Kommunen und Regionen ihre Souveränität verlieren.
warum ist das so wichtig? Was unterscheidet Kommunen in Skandinavien oder der Schweiz von deutschen Kommunen? Welche Möglichkeiten gibt es?

Karl Martin Hentschel (Bündnis 90/Die Grünen, Attac) wird zu einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung des Vereins „Mehr Demokratie e.V.“ , Rosa Luxemburg Club Eisenach und Die Andere Kommunalpolitik Thüringen e.V. (DAKT), Visionen aufzeigen und Fragen beantworten, wie dezentrale Demokratie lokale und regionale Bedürfnisse wieder mehr in den Mittelpunkt kommunaler Politik rücken kann.

Diese Veranstaltung findet am Dienstag den 20. Oktober 2015 um 18:00 Uhr im Theater am Markt (TAM) Goldschmiedenstrasse 12 statt.

Wir freuen uns über ihren besuch, der Eintritt ist Frei.

Andrea T. | | Quelle: ,

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  • Felix Berg

    Auch die Grünen wissen darum das D nur einen demokratischen Parlamentarismus haben. Bei der Wahl gibt der Bürger somit seine Rechte an den Abgeordneten ab, Jener aber ist seinem Gewissen verpflichtet und nicht dem Bürger. Somit kann Er oder Sie für die Bürger eintreten, aber man muss es nicht. Wie leicht Gewissen käuflich ist hören wir jeden Tag. Nun will ich das nicht allen Abgeordneten nachsagen, ich glaube aber auch nicht daran das alle Abgeordneten von dieser Versuchung frei sind. Wohin das führt sehen wir in den kleinen Gemeinden, eingemeindet sind sie zum Niedergang verurteilt, denn die Gelder für die Infrastruktur werden in den Hauptsitzen verballert als soziales und kulturelles Zentrum. Dorfsterben vom feinsten. Wehren kann sich der Bürger nicht, außer mit einer Demo, danach wird evtl. mal geredet aber danach geht es weiter wie zuvor. Immerhin der Gedanke ist gut sich damit zu beschäftigen, aber ob das was in 26 Jahren bewusst zerstört wurde damit wieder kommt bezweifle ich ( einkaufen vor Ort, Schwimmbäder, Kulturhäuser, Landkino usw. ) Immerhin gibt es bis heute Fördermittel für diese Zerstörung.

  • Johannes Hanel

    Es geht um Bürgernähe und um Steuern für Kommunen. Noch müssen Bürgermeister bei den Ländern um Geld bitten und die Länder beim Bund. Würden die Steuern zuerst an die Kommunen gehen, wäre das umgekehrt.
    Wie kann man das besser umkehren als durch Volksabstimmungen? Wie könnten wir eine für Thüringen formulieren? Vielleicht: Umsatzsteuer für die Gemeinden!

  • Gisela Rexrodt

    Da wir nun seit einem Jahr eine Rot-Rot-Grüne Landesregierung haben, verstehe ich den Ansatz dieser neuen „Nationalen Front“ nicht. Die Änderung des kommunalen Finanzausgleichs in Thüringen war einer der wichtigsten Punkte im Wahlprogramm der neuen Regierung. Wie in vielen anderen Punkten ist bisher aber nichts geschehen – freies KiTa-Jahr, alle Arten von Kommunalabgaben, Gebietsreform und, und und. Aber Hauptsache, wir haben mal wieder drüber geredet.

  • vigilando ascendimus

    Ausgerechnet die Rosa-Luxemburg-Truppe, die Truppe vom roten Pfarrer Beck („Mehr Demokratie e. V.)“ und die Rotgrünen wollen jetzt die Kommunen retten.

    Messen wir sie an Ihren Taten, nicht an Ihren Worten!

    Rot-Rot-Grün hat uns in Thüringen mehr Bürokratie und Maulkorb gebracht!

    • Gisela Rexrodt

      Heute schöne Karrikatur in der TA über die Weisung an die Polizei. Vorgesetzter an Polizist: Es gibt keine Weisung, etwas zu verheimlichen, weil es nichts zu verheimlichen gibt (oder so ähnlich).

    • Was sie nur immer rumpöpeln müssen, kommt aus ihren Hirn auch mal was gescheites?
      Es ist eine Diskussionsveranstaltung über Dezentrale Demokratie und nicht eine Infoveranstaltung das man das morgen einführen will.
      Aber ich denke sie sind beim Höcke ganz gut aufgehoben und Rechtsradikale haben auf den Diskussionsveranstaltung der RLS sowieso nix verloren. Dann fahren sie doch nach Erfurt, damit sie Mittwoch pünktlich da sind…. Herr vigilando……..

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