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Die Linke. : Opel-Wahlkampf beenden

„Das koalitionäre Schaulaufen in Sachen Opel schmälert die Chancen für eine eigenständige Opel-Zukunft erheblich“, kritisiert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Bodo Ramelow, und fordert gemeinsam mit seiner Eisenacher Kollegin Katja Wolf: „Die Koalition muss ihren Wahlkampf auf dem Rücken der Opelaner sofort beenden. Der Wettstreit um die größte Schlagzeile schadet dem Unternehmen und hat nicht einen Arbeitsplatz bei Opel sicherer gemacht. Im Gegenteil: Das Hickhack verzögert die für die Rettung von Opel als eigenständiges Unternehmen notwendigen Schritte. Das ganze hilft bis jetzt keinem einzigen Opelaner.“
Ramelow weiter: „Der selbst ernannte Bundesopelminister Steinmeier und Bundesabwarteminister zu Guttenberg ergehen sich in hohlen Phrasen, aber mehr als auf Investoren und deren Konzepte zu warten, haben sie bisher nicht zustande gebracht. Währenddessen verrinnt die Zeit und die Beteiligungsangebote von Beschäftigten, Händlern und Zulieferern bleiben unberücksichtigt. Statt in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit den vier Ländern mit Opel-Standorten endlich Nägel mit Köpfen zu machen, bleibt die Bundesregierung eigene Konzepte zur Opel-Rettung schuldig.
Dass nun ernsthaft mit Fiat verhandelt wird, lässt die Alarmglocken schrillen. Da drohen Milliarden-Bürgschaften der Steuerzahler in einem Konglomerat versenkt zu werden, dessen finanzielle Verfassung mit schwachbrüstig eher positiv beschrieben ist.“

Rainer Beichler | | Quelle:

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