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 | Bildquelle: CDU Eisenach

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Bildquelle: CDU Eisenach

Die Zukunft gemeinsam gestalten

Wie kann Generationengerechtigkeit
angesichts des demografischen Wandels gelingen? Zu diesem Thema hatte die Konrad Adenauer Stiftung in den Vereinsraum beim DRK in Eisenach geladen.

An der Podiumsveranstaltung beteiligten sich Michael Panse Thüringer Beauftragter für das Zusammenleben, Roswitha Weitz Geschäftsführerin Institut der Wirtschaft Thüringens GmbH, Michael Lein, Geschäftsführung Diako Westthüringen gem. GmbH, Raymond Walk, Kreis- und Fraktionsvorsitzender der CDU Eisenach. Gekonnt moderierte Blanka Weber, freie Journalistin aus Erfurt.
Michael Panse erläuterte den Ist-Stand und die Entwicklung der Altersstruktur in Thüringen.
Es sei zu beobachten, dass gerade im ländlichen Raum ältere Menschen weniger werden, jedoch in den Städten ein Zuwachs zu verzeichnen ist. Hier müsse die Politik praxistaugliche und ganzheitliche Lösungen finden.
Arbeitgeber und Verantwortungsträger in Verbänden müssten zur Gestaltung des demografischen Wandelns Handlungsstrategien und Unterstützungsangebote gemeinsam entwickeln und umsetzen, bekräftigte Frau Weitz als Interessenvertreterin der Wirtschaft. Positive Beispiele seien vorhanden und sollten Mut zum Nachahmen machen. Hierbei biete sie Unterstützung und Beratung an.
Michael Lein von der Diako Westthüringen, kompetenter Absprechpartner für soziale Fragen, erläuterte, dass die Entlohnung und die berufliche Anerkennung für die tatsächlich erbrachten täglichen hohen Leistungen des Personals ein großes Problem darstellen. Menschen in Pflegeberufen tragen eine hohe Verantwortung, benötigen sehr gute medizinische Kenntnisse und zeigen überdurchschnittliches Engagement.
Der CDU Fraktionsvorsitzende im Eisenacher Stadtrat Raymond Walk wurde befragt, wie denn die Stadt, bei der schlechten Finanzlage, damit umgehen wird. «Ich setze auch hier auf Gemeinsamkeiten, nur gemeinsam können wir Lösungen finden. Mit dem Projekt «Nachbarschaftstreff» im Goetheviertel ist schon mal ein guter Grundstein gelegt, wie solche Projekte funktionieren können!» Dabei dürften parteipolitische Interessen keine Rolle spielen.

Die zahlreichen Gäste beteiligten sich intensiv an der sehr lebhaften Diskussion.

Frank Bode | | Quelle:

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