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Eisenach rechnet mit 15 Millionen Euro Schulden zum Jahresende

«Ich weiß nicht mehr, wo wir noch einen Konsolidierungsrahmen von zehn Millionen finden sollen», erklärte am gestrigen Abend Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke).

Anlass dafür, war die Vorstellung der aktuellen Fortschreibung des Haushalskonsolidierungskonzeptes der Wartburgstadt, welche Stadtkämmerer Alwin Hartmann im Haupt- und Finanzausschuss vornahm.

Dabei verwies Hartmann auch auf einen Mindestbedarf von etwa neun bis 10 Millionen Euro, welche für «laufende Ausgaben und rechtliche Verpflichtungen» im Jahr 2014 in der Stadt zu verwenden sind.
«Das ist einfach viel zu viel Geld für eine Stadt, wie die unsere», erklärte die OB in der nachgehenden Frage- und Diskussionsrunde mit den Ausschussmitgliedern.

Bereits jetzt fehlen der Stadt Eisenach am Ende des Jahres etwa 15 Millionen Euro.
Ein Betrag, von welchem allein 3,5 Millionen Euro im Jahr 2013 zustande kamen.

Um die eingangs gestellte Frage aber doch etwas leichter zu beantworten können, ruft Wolf nun auch die Stadtratsfraktionen und deren Mitglieder zur «Ideenfindung» auf. Dabei gab sie auch bekannt, dass sich bisher schon manch «unkonventioneller Vorschlag» in der Prüfung befände. So denkt man beispielsweise über eine «Wegebauumlage für landwirtschaftliche Wege» nach.

Mit dieser könnten dann unter Umständen auch die Nutzer von Agrarstraßen in finanzieller Hinsicht mit belastet werden.

Paul-Philipp Braun |

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