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Ernst Kranz MdB unterstützt Wartburg-Erklärung

In der am 23. Oktober 2008 auf der Wartburg verabschiedeten Erklärung fordern rund 250 Expertinnen und Experten der UNESCO Welterbestätten die Bundes-, Landes- und Kommunal-Politiker auf, sich konstruktiv im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt zu engagieren.

Die Bedeutung des 1972 geschaffenen Instruments ist heute sogar noch wichtiger als damals. So können zunehmend Klimakatastrophen zur Bedrohung von Welterbestätten werden. Aber auch Stadtentwicklungspläne orientieren sich nicht immer an den einmaligen und schützenswerten Kulturlandschaften, sondern an den aktuellen Bedürfnissen der Bewohner dieser Stätten. Gerade hier sieht MdB Ernst Kranz ein wichtiges Handlungsfeld für die Politik.

Als Mitglied des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung begrüßt MdB Ernst Kranz die Wartburg-Erklärung. «Die UNESCO-Welterbeliste ist ein wichtiges Instrument, um unsere Natur- und Kulturgüter für nachkommenden Generationen zu erhalten», so Ernst Kranz, «dafür setze ich mich in meiner Tätigkeit als Mitglied im Bauausschuss des Deutschen Bundestages ein.»

MdB Ernst Kranz verweist auf das neue Millionenprogramm zur Förderung des Weltkulturerbes. Von den 33 UNESCO-Welterbestätten liegen zwölf in den Ostdeutschen Bundesländern. Das Programm umfasst 150 Millionen Euro, die über fünf Jahre bereitgestellt werden. Die Städte und Gemeinden können die Mittel direkt beantragen. Durch Bundesminister Wolfgang Tiefensee wurden alle Träger der 33 deutschen UNESCO-Welterbestätten, darunter auch die Wartburg in Eisenach, zum Gespräch empfangen und über die Möglichkeiten des Programms informiert.

Rainer Beichler | | Quelle:

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