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Erster Weltstatistiktag

Auf Initiative der Vereinten Nationen wird am Donnerstag erstmals der Weltstatistiktag begangen.
In über 100 Ländern der Erde finden aus diesem Anlass Aktionen statt, um auf die wichtige Rolle amtlicher Statistiken aufmerksam zu machen.

Das Statistische Bundesamt als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern ist – im Verbund mit den Statistischen Landesämtern – seit Jahrzehnten Garant dafür, dass Politik, Regierung, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern objektive und zuverlässige Zahlen zur Verfügung stehen.
Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe unterstrich anlässlich des Weltstatistiktages: „Ob Bruttoinlandsprodukt, Inflationsrate, Umweltindikatoren oder Bevölkerungszahlen – ohne verlässliche, objektive und nachvollziehbare Statistiken ist eine moderne Demokratie nicht denkbar.“

Aus Anlass des Weltstatistiktages veranstaltet das Statistische Bundesamt in Berlin ein Symposium zum Thema „Was bewegt die Politik – wie relevant ist die Statistik?“. Auf der Veranstaltung machte Staatssekretärin Rogall-Grothe deutlich, wie das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts von 1983 die Vorbereitung und Durchführung des bevorstehenden Zensus 2011 beeinflusst hat. Mit dem Zensus werden wichtige Planungsgrundlagen für die politische Zukunftsgestaltung gelegt. Ein weiterer Themenschwerpunkt des Symposiums beschäftigte sich mit den Anforderungen von Wirtschaft und Politik an die Statistik im Zusammenhang mit der Messung von Fortschritt, Wohlbefinden und nachhaltiger Entwicklung.

Rainer Beichler | | Quelle:

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