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Gesunder Schlaf, gepaart mit Ignoranz

Über eine mögliche Staatsbeteiligung am Opel-Konzern zur Loslösung des Autobauers vom angeschlagenen Mutterkonzern GM ist in Berlin ein Parteienstreit entbrannt, welcher von der Thüringer Landesregierung, bzw. Landtag, scheinbar gar nicht wahrgenommen wird. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hält sich derzeit zu Gesprächen mit Managern von General Motors in den USA auf. Wir, die «Freien Wähler in Thüringen» fragen uns, gibt es keine geeigneten Personen aus der Landesregierung, die hätten mitreisen können, oder wollen sie warten bis die derzeitige Landesregierung wieder voll handlungsfähig ist? Aber auch die anderen Parteien im Thüringer Landtag sind kein Deut besser! Man wartet wahrscheinlich nur ab, wer welche Fehler macht, um im Wahlkampf Argumente zu haben, welche der jeweils anderen Partei schaden können. Die Politik muss jetzt mitreden und alle Alternativen prüfen, aber vor allen jetzt und sofort handeln. Es geht hier in Thüringen schließlich um mehrere tausend Arbeitsplätze in diesem Zusammenhang.

Die «Freien Wähler in Thüringen», drängen auf ein sofortiges Handeln, mit geeigneten Personen, die sich des Ausmaßes dieser gegenwärtigen Situation überhaupt bewusst sind und deshalb fordern wir einen Schulterschluss von der Bundesregierung, allen voran Frau Merkel mit den Regierungschefs der Länder in denen Opel und auch die Zulieferindustrie produziert.
Denn es wäre tragisch, wenn ein Automobil-Gigant wie GM ein modernes Unternehmen wie die Adam Opel AG in den Untergang reißen würde. In diesem Sonderfall sollte der Staat und auch die Landesregierung die Ablösung Opels vom amerikanischen Mutterkonzern unterstützen. Denkbar wären zeitlich befristete Minderheitsbeteiligungen, wie sie zum Beispiel bei einigen Banken geplant sind.

Rainer Beichler |

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