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Grüne: Versenkung von Salzlauge durch K+S bitter für die Region

„Es ist enttäuschend und traurig für die Region, dass Kali+Salz weiterhin ihre Salzlauge versenken können“, erklärten der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Carsten Meyer und der Werrabeauftragte der Thüringer Grünen, Richard Janus, zu dem Urteil des Verwaltungsgerichtshof in Kassel, dass die Gemeinde Gerstungen keinen Anspruch auf das Beenden der Laugenversenkung auf hessischem Gebiet habe.

„Das Gericht lässt offenbar außer Acht, dass die Salzlaugen nicht an der Landesgrenze zu Thüringen halt machen“, prangern Carsten Meyer und Richard Januns an. Schon jetzt mussten Trinkwasserbrunnen wegen Versalzung geschlossen werden. Zudem könne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Teil der Versalzung der Werra schon jetzt von aus dem Untergrund hochdrückenden Salzlaugen herrühren. Es dauere seine Zeit, bis die Lauge sich ihren Weg zur Oberfläche bahne. Deshalb ist zu befürchten, dass diese Salzaustritte die an immer mehr Stellen für flächendeckendes Pflanzensterben sorgen, erst der Anfang sind.

Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN muss das Profitieren eines einzelnen Konzerns auf Kosten der Allgemeinheit ein Ende haben. Richtige und nachhaltige Wirtschaftspolitik sieht anders aus. Deshalb muss Kali+Salz endlich auf eine Produktion ohne den Anfall von Salzlauge umstellen.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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