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Handwerkerschaft zur Neuwahl des 1. Beigeordneten

Der Beschluss des Kreistages des Wartburgkreises zur Stellenausschreibung des 1. Beigeordneten des Landrates habe die Kreishandwerkerschaft Eisenach zur Kenntnis genommen und müssen dies akzeptieren. Jedoch stößt die Entscheidung bei der Kreishandwerkerschaft Eisenach auf erhebliches Unverständnis. Es sei zu befürchten, dass der jetzige Amtsinhaber und Wirtschaftsfachmann Friedrich Krauser für parteipolitische Interessen und Vereinbarungen geopfert und das bisherige Ressort der Wirtschaftsförderung verlieren soll.
Für alle Mandatsträger des Kreistages sollte eigentlich die wirtschaftliche Entwicklung der Region an 1. Stelle ihrer Entscheidungen stehen.
Mit dem Beschluss vom Mittwoch werden aus Sicht der Handwerker, die Erfolge der Wirtschaftsförderung und Krausers abgewertet und in Frage gestellt.
Nicht ohne Grund konnte sich bisher der Wartburgkreis mit geringen Verschuldungsraten, positiver Wirtschaftsentwicklung oder mit einem funktionierenden Wirtschaftsnetzwerk, Berufemärkten für Lehrlinge und Unternehmertagen auszeichnen.
Dank der Initiativen und des Sachverstand Friedrich Krausers wurden Projekte der Abfallentsorgung sowie des Tourismus und Umweltschutzes erfolgreich umgesetzt und realisiert.
Und das alles unter der Prämisse und dem Ergebnis der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
Trotz allem Optimismus, dass ein möglicher Amtsnachfolger alle notwendigen Voraussetzungen eines Wirtschaftsfachmannes mitbringe, befürchten die Kreishandwerkerschaft eine längerfristige Stagnation der regionalen Wirtschaftsförderung und – entwicklung.
Dies würde nun absolut nicht in die heutige schwierige wirtschaftliche Landschaft passen.
Bei allem «Verständnis» für parteipolitische Machtverhältnisse und Auseinandersetzungen verlangt die Kreishandwerkerschaft Eisenach von den gewählten Mandatsträgern, dass bei allen Entscheidungen, soziale Verantwortung und objektiver Sachverstand im Vordergrund stehen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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