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Hessens Ministerpräsident sprach auf Wartburg

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) war am Mittwoch Gast im Eisenacher «Georgs-Club». Es war die 15. Clubveranstaltung der Eisenacher Christdemokraten. Koch referierte über das Thema «Freiheit oder Staatswirtschaft – neue Herausforderung für die soziale Marktwirtschaft». Natürlich bezog sich Koch dabei auf die aktuelle Situation der Opelwerke in Hessen und Thüringen. Er betonte nochmals die Bedeutung des Engagements des Staates bei Opel. Die Politiker dürften auf keinem Fall Automanager werden. Er und sein Thüringer Kollege Dieter Althaus setzten sich für Magna ein. «In der der großen Krise darf nichts den Bach runtergehen», so Koch. «Die GM-Manager haben versagt und das Unternehmen in die jetzige Situation gebracht». Bei einem Scheitern der Maßnahmen würden viele Zulieferer mit auf der Strecke bleiben. Und das Deutschland gute Autos baue, zeigten die Investorenanfragen zu Opel.

Koch macht auch keinen Hehl zu seinem Auftritt, es sei Wahlkampf. Und auf das Geleistete der letzten 20 Jahre könnten die Thüringer stolz sein. In den nächsten zehn Jahren werde man kaum noch etwas von der einstigen Grenze sehen. Neidvoll würden viele hessische Regionen auf Eisenach schauen. Damit es in Thüringen weiter aufwärts gehe, wolle er im Wahlkampf seinen Freund Dieter Althaus unterstützen.
Christan Köckert, Vorsitzender der CDU Eisenach, dankte auch im Namen von Regina Müller, CDU-Landtagskandidatin, für Kochs Auftritt im Hotel auf der Wartburg.

Rainer Beichler |

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