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Bildquelle: Büro Hirte

Hirte bittet Merkel um Unterstützung

In einem persönlichen Gespräch tauschten sich Bundeskanzlerin Merkel und der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte über die Opelkrise aus. Dabei berichtete die Kanzlerin über eng bestehende Kontakte zur US-Regierung, um eine verträgliche Lösung der deutschen Opelstandorte zu erreichen. „Ich freue mich, dass die Bundeskanzlerin in direktem Kontakt mit US-Präsident Obama steht und beide eng an einer Lösung arbeiten“, so Hirte nach dem Gespräch. Besonders die Zeichen aus Amerika, GM zu unterstützen, würden eine Lösung auch für Opel näher rücken lassen, betonte Hirte.

Gleichzeitig machte Hirte im Gespräch nochmals deutlich, wie wichtig der Erhalt der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie für die Wartburgregion sei. „Eisenach ist nach 1990 zu einem Industrie-Leuchtturm in Ostdeutschland geworden und strahlt weit über die Region hinaus. Dieses Licht darf nicht ausgehen!“, bekräftigte Hirte. Kanzlerin Merkel sicherte dabei zu, dass auch für sie der Erhalt von Arbeitsplätzen Priorität habe.

Hirte suchte ebenfalls Kontakt zu Abgeordneten aus anderen Bundesländern mit Opelstandorten. Gemeinsam trafen sich die Abgeordneten mit dem Vertreter der Opel-Hauptstadtrepräsentanz Uwe Berlinghoff. „Mit Uwe Berlinghoff, der selbst früher Sprecher von Opel Eisenach war, ist ein wichtiger Unterstützer auch für eine gute Zukunft des Eisenacher Werkes an wichtiger Stelle im Konzern. Mir ist es aber auch wichtig, dass alle Opel-Standorte miteinander solidarisch sind und wir eine Lösung für alle finden. Wir dürfen die vier Standorte nicht gegeneinander ausspielen“, so Hirte.

Rainer Beichler | | Quelle:

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