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 | Bildquelle: © Büro Christian Hirte, MdB

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Bildquelle: © Büro Christian Hirte, MdB

Hirte wieder als CDU-Bundestagskandidat nominiert

„Mit Wählerbeirat neue Beteiligungsform im Bundestagswahlkampf“

Bei ihrer Nominierungsveranstaltung in Behringen wählten die Delegierten der CDU-Kreisverbände Wartburgkreis, Unstrut-Hainich-Kreis und Eisenach Christian Hirte zum Direktkandidaten für die kommende Bundestagswahl. Hirte erhielt 39 von 39 abgegebenen Stimmen und wurde somit erstmalig einstimmig, also mit 100 Prozent nominiert.

Ich freue mich über das große Vertrauen. Das ist ein tolles Ergebnis. Mein Ziel ist, zum dritten Mal das Direktmandat zu erringen.

Der Bundestagswahlkreis umfasst 2017 erstmals neben dem Wartburgkreis und der Stadt Eisenach auch den gesamten Unstrut-Hainich-Kreis. Hirte machte in seiner Rede an die Delegierten deutlich, dass sich der Wahlkampf deutlich von den letzten Wahlkämpfen unterscheiden werde.

Wir haben eine stärkere Polarisierung, wir haben auch wieder eine größere Politisierung in der Gesellschaft. Deshalb müssen wir mit klarem Profil und deutlichen Antworten allen anderen Kandidaten entgegentreten. Ich wünsche mir von allen Mitbewerbern, dass wir dabei immer sachlich und fair bleiben.

Hirte kündigt zudem an, neue Formen der Mitwirkung auszuprobieren. Als erster Politiker in Deutschland wolle er einen Wählerbeirat berufen.

Ich möchte, dass sich ganz normale Menschen in die Politik einschalten. Sie sollen mir ihre Hinweise auf den Weg geben und die gesamte Wahlkampagne begleiten. Dort möchte ich auch meine Themen, Ideen und auch Fragen diskutieren. Ich glaube, dass wir gerade angesichts von größer werdender Distanz von Politik und Wählern neue Instrumente brauchen. Der Wählerbeirat soll ein Angebot dafür sein.

Gesucht werden insgesamt 20 Menschen aus der Region, die Interesse daran haben, den Wahlkampf und die politische Debatte der kommenden Monate zu begleiten. Bewerben kann sich jeder Bürger mit dem Mindestalter 18 Jahre unter info@christian-hirte.de.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Jakob

    Spannende Idee, so ein „Wählerbeirat“, sehr innovativ, nicht schlecht. Andere Idee wäre eine entsprechende Onlineplattform. Die Menschen „sagen“ in der Anonymität manches, was sie sich sonst nicht zu formulieren trauen (und was man sonst eben auch nicht erfährt). Freilich gelangt auch viel Mist in Onlineplattformen, aber der lässt sich auch wegfiltern. – Mein „Rat“ für den Wahlkampf: Auf Formulierungen wie, „Die CDU ist aufgrund ihrer genetischen Verfasstheit eine Regierungspartei“ (Zitat Hirte, nach TA vom 07.11.2016), würde ich komplett verzichten (und wäre mir da vor dem Wahltag nicht ganz so sicher …)

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