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Investitionen in Zukunftstechnologie und Schuldenbremse sind Signal

„Das Konjunkturprogramm ist ein wichtiges Signal an die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Unternehmen und Kommunen“, kommentierte der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte (CDU) das im Bundeskabinett beschlossene Konjunkturprogramm II. Er zeigt sich optimistisch, was die Wirkung der einzelnen Maßnahmen angeht. „Im Gegensatz zu früheren Konjunkturmaßnahmen der 1970er und 80er investieren wir bewusst in die Zukunft. Bildung, Umweltschutz und schnelles Internet – das sind die Standortfaktoren, von denen nächste Generationen profitieren werden“, betonte Hirte.

Allerdings habe er immer noch Bauchschmerzen, was den Umfang der zumachenden Schulden angeht. Man könne gerade mit Blick auf zukünftige Generationen jetzt nicht freudestrahlend durchs Land ziehen. Immerhin würde man in einem noch nie dagewesenen Ausmaß Kredite aufnehmen müssen. Deswegen strich Hirte heraus: „Mir ist es besonders wichtig, dass wir eine Schuldenbremse beschließen werden und genau sagen, dass Schuldenmachen eine Ausnahme bleiben muss. Ich glaube, dass ist der größte Beitrag, den wir unseren Kindern machen können. Sie müssen nämlich die Schulden bezahlen, die wir heute machen. Das unterstreicht unser Anliegen nach Generationengerechtigkeit“. Es müsse noch genauer darüber nachgedacht werden, wie das alles wieder zurückgezahlt werden soll.

Rainer Beichler | | Quelle:

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