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Jusos kritisieren: Fusion von Wartburgkreis und Stadt Eisenach wurde verschlafen

Die Jusos Eisenach/Wartburgkreis sind verwundert über die derzeitige Diskussion einer möglichen Zerschlagung des Wartburgkreises bei der anstehenden Gebietsreform. Der Vorsitzende der Jusos, Maik Klotzbach, äußert sich dazu wie folgt:

Wenn Landrat Krebs und Oberbürgermeisterin Wolf ihre schon seit Jahren angekündigten Fusionspläne ernsthaft verfolgt hätten, müsste diese Diskussion um neue Kreiszuschnitte für den Wartburgkreis und Eisenach gar nicht geführt werden. Bisher gibt es nicht mal ein klares Konzept. Außer ein paar Zweckvereinbarungen, z.B: Jagdwesen, können keine Ergebnisse vorgewiesen werden. Für die wirklich wichtigen Themen, bei denen hohes Potential durch Synergieeffekte besteht, wie z.B. Volkshochschulen, Musikschulen, Tourismus, Wirtschaftsförderung uvm. gibt es keine Ergebnisse. Stattdessen wählt man lieber für die letzten beiden Jahre der alten Struktur nochmal neue Beigeordnete. Kreistag und Stadrat werden dabei völlig im Dunkeln gelassen, klare Aussagen gibt es nicht. Von einer Beteiligung ganz zu schweigen. Gerade die CDU, die in Kreistag und Stadtrat die größte Fraktion stellt, könnte hier aktiv werden. Stattdessen schiebt man die Schuld auf die Rot-Rot-Grüne Regierung. Mit diesem verantwortungslosen Handeln wird die Zukunft unserer Region gefährdet. Die Fusion der Stadt Eisenach mit dem Wartburgkreis könnte schon in trockenen Tüchern sein, dann müsste man keine Angst um eine „Zerschlagung“ haben. Die jetzige Situation haben Landrat Krebs und Oberbürgermeisterin Wolf zu verantworten. Das vergeudete Steuergeld trägt wie immer der Bürger.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Wolfgang

    Ich bin kein Freund der SPD und des Herrn Klotzbach. Aber leider hat er recht.

    • vigilando ascendimus

      Der Herr Klotzbach scheint mir noch einer der ganz wenigen Lichtblicke und Hoffnungsträger in der Thüringer Rest-SPD zu sein. Seine Beiträge heben sich positiv ab. Schauen wir mal, was noch aus ihm wird. Noch ist Thüringen nicht ganz verloren!

      • Wolfgang

        Das ist ja wohl zu viel des Lobes. Offensichtlich waren Sie nicht bei einigen Sitzungen im Finazausschuß dabei.

        • vigilando ascendimus

          Stimmt, da war ich nicht dabei. Was hat er denn da verbrochen?

          p. s.: Natürlich ist eine Prognose schwierig, er ist ja doch wohl sehr jung.

  • Felix Berg

    Diesen ganzen Sumpf müssten wir heute nicht über den Bürger ergehen lassen hätte man sich wie vereinbart an die 2+4 Verträge gehalten. Diese Ignoranz wird dem ganzen Land und damit dem Kreis über kurz oder lang die Existenz kosten.

    • vigilando ascendimus

      Was hat bitte der 2+4 Vertrag (für die jüngeren unter uns, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-plus-Vier-Vertrag ) mit den Gebietsreformen in Thüringen zu tun? Von wem wird selbiger ignoriert und inwiefern?

      Ich kann mir Ihre Gedankengänge wieder einmal nicht erschließen.

  • Gisela Rexrodt

    Vor noch gar nicht so langer Zeit äußerten Frau Wolf und ihre Fraktion (TA), dass es gar nicht nötig sei, die Gebietsreform so schnell umzusetzen und die Kreisfreiheit aufzugeben und dass die Gespräch zwischen Stadt und Kreis erst einmal ruhen. Hier hat die SPD völlig Recht.

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