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Klassenfahrten sind und waren gesichert

Im Haushaltsjahr 2015 stehen 800.000 Euro für das Lernen am anderen Ort zur Verfügung, informiert Landtagsabgeordnete Anja Müller /DIE LINKE.Mit diesen Geldern werden die Dienstreiseaufwendungen von Lehrern bei der Durchführung von Klassenfahrten abgegolten. In diesem Jahr stehen rund 240.000 Euro mehr bereit, als 2014 verbraucht wurden.

Damit sind alle Klassenfahrten für 2015 gesichert,

betont Müller. Die Organisation erfolge über die Staatlichen Schulämter. Diese sorgen auch dafür, dass ein Ausgleich zwischen den Schulen erfolgt, falls einzelne Schulen ihr Budget überschreiten.

Was das Jahr 2016 betrifft, befinden wir uns gerade in den Haushaltsverhandlungen. Unser Ziel ist klar: Jedes Jahr wollen wir die Mittel bereitstellen, die dem Bedarf entsprechen. Wir stehen zum Lernen am anderen Ort, weil es für Schüler eine gute Möglichkeit ist, eigene Erfahrungen zu sammeln und schulisches Wissen praktisch anzuwenden,

so Müller weiter. Gleichzeitig kritisiert Sie aber auch die Staatlichen Schulämter. Diese hätten für dieses Verwirrspiel gesorgt und Lehrer damit verunsichert.

Das Bildungsministerium prüfe derzeit, wie für die Schulen eine größere Planungssicherheit erreicht werden könne, da das Schuljahr, nach dem die meisten Klassen ihre Fahrten planen, nicht dem Kalenderjahr folge. Klar sei aber: Die Klassenfahrten für das Schuljahr 2015/16 stehen nicht zur Disposition.

Andrea T. | | Quelle:

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  • besorgter Thüringer

    Frau Müller ist wie immer nicht oder falsch informiert. Klare Aussage im Elternabend einer großen Eisenacher Schule war dass es im Schuljahr 2015/16 keine Klassenfahrten geben wird. Auch Sprach- und Skireisen wird es nicht (mehr) geben. Ähnliches wurde mir auch von Eltern an anderen Schulen der Region berichtet. Die Terminplanungen der Schulen für das Jahr 2015/16 sind abgeschlossen, ein Abweichen von der Entscheidung ist wohl nicht mehr zu erwarten.

    • Felix Berg

      Deshalb hat sie wohl wie sie schrieb die Schulämter wegen diesem Verwirrspiel kritisiert. Allerdings sollte es zu diesen Fahrten auch eine Vorgabe geben, den Besuch in einem KZ, damit diese Haribogeneration lernt wozu der Mensch fähig ist wenn auch nur einer austickt und ihm Millionen aus Gier oder Angst folgen.

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