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Lämschutz an der neuen A4

„Die Antwort der Landesregierung zur Lärmschutzproblematik an der A4 im Bereich der Hörselberge ist unbefriedigend. Denn die tatsächlichen Belastungen der Menschen müssen empirisch überprüfbar sein und ernst genommen werden. So wie sich ein Kaufmann nicht nur auf seine Kalkulation des Bestandes verlassen darf und eine Inventur die Wahrheit zeigen muss, muss sich an der A4 anhand von Messungen zeigen, wie hoch der Lärm wirklich ist“, sagte der bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Carsten Meyer zur der im Landtag vom Verkehrsministerium erteilten Absage, Lärm-Messungen an der A4 durchführen zu lassen, als auch ein Tempolimit in den betroffenen Bereichen zu erlassen.

„Wir brauchen aktiven und passiven Lärmschutz, wo Menschen unter Verkehrslärm leiden. Am einfachsten geht das mit einem wirksamen Tempolimit – zumindest dort, von wo so viele Beschwerden kommen, weil plötzlich die Lebensqualität so stark eingeschränkt wurde“, fordert Carsten Meyer.

Es sei nicht hinnehmbar, dass dem ungehinderten Verkehr mehr Gewicht geschenkt werde, als der Gesundheit und der Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner.
Leider seinen bezüglich des Neubaus der A4 all die seinerzeit vorgetragenen Befürchtungen eingetreten. „Nun muss dennoch entsprechend gehandelt werden. Eine schöngerechnete Welt hilft da nicht weiter“, schließt der grüne Landtagsabgeordnete.

Rainer Beichler | | Quelle: ,

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