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Letztes Gelöbnis in Bad Salzungen

164 Rekruten, davon sechs Frauen aus der Werratal-Kaserne legten auf den Bad Salzunger Nappenplatz ihr feierliches Gelöbnis in der Öffentlichkeit ab.

Sie gehören zum Panzerbataillion393 und zum Panzergrenadierbataillion 391. Es sind die letzten Rekruten, die in Bad Salzungen ihr Gelöbnis sprachen.

Sie gelobten Treue und Tapferkeit für die Bundesrepublik Deutschland. Bürgermeister Klaus Bohl begrüßte die Gäste und Teilnehmer des Gelöbnisses in der Kur-, Kreis- und Garnisonsstadt Bad Salzungen. Die Werratal-Kaserne sei die Größte in Thüringen. An viele Begegnungen erinnerte sich Bohl. Die Bundeswehr sei für Freiheit, Frieden und Demokratie und für deren Schutz unerlässlich.
Er sieht die Soldaten, als Staatsbürger in Uniform.

Das Herresmusikkorps 3 aus Erfurt spielte auf, die Truppenfahnen wurden stolz präsentiert und eine Ehrenformation war angetreten. Sie gehörten zur militärischen Zeremonie.

Am 19. Oktober 1990 wurden in Bad Salzungen die ersten Soldaten nach der Wende vereidigt. Nach 21 Jahren erfolgte das letzte Gelöbnis. Zum 1. Juli 2011 soll in Deutschland der Wehrdienst ausgesetzt werden. Viele Fragen, auch über die Zukunft der Kaserne bleiben noch unbeantwortet.

In der Werratal-Kaserne arbeiten gegenwärtig über 1600 Soldaten und zivile Mitarbeiter.

Rainer Beichler |

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