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Ministerpräsidentin besuchte Werratalkaserne

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht besuchte die Werratalkaserne in Bad Salzungen. Dort wurde sie von den Kommandeuren Oberstleutnant Phillip Leyde (Kommandeur Panzerbataillon 393) und Oberstleutnant Martin Mayer (Kommandeur Panzergrenadierbataillon 391) begrüßt.

Gekommen waren auch Landrat, Bürgermeister, Abgeordneten des Bundestages und des Landtags.

Bei ihrem Besuch informierte sich die Ministerpräsidentin über die aktuelle Lage im Standtort. Dabei besuchte sie das moderne Simulatorenzentrum, machte einen Rundgang durch die Kaserne und besuchte das Übungsgelände des Stadtorts.

Während des Besuchs kam es auch zu Gesprächen mit Offizieren und Soldaten. Dabei standen der Rücktritt vom Verteidigungsminister und die Bundeswehrreform (Erhalt des Stadtortes) im Mittelpunkt.

Zum Erhalt des Stadtortes bekannte sich der Landkreis. Landrat Krebs übergab Lieberknecht eine entsprechende Resolution des Kreistages.

Beim Panzerbataillon 393 und Panzergrenadierbataillon 391 in Bad Salzungen leisten rund 1600 Soldaten und zivile Mitarbeiter ihren Dienst. Die Bataillone sind mit ihrer Struktur, Ausrüstung und Ausbildung befähigt, in Einsätzen der Bundeswehr im In- und Ausland humanitäre Hilfe, friedensstabilisierende Operationen sowie Kampfeinsätze durchzuführen. Am Standort sind neben den beiden Bataillon außerdem ein Sanitätszentrum, eine Außenstelle des Bundeswehrdienstleistungszentrums Erfurt sowie ein Stützpunkt der Heeresinstandsetzungslogistik beheimatet.

Christine Lieberknecht konnte sich von einem modernen Standtort überzeugen. 1972/75 wurde der Standort aufgebaut. 109,5 Millionen Euro kostete die Bauunterhaltung und Sanierung der Gebäude und Anlagen.

Neben der Kaserne gibt es auch ein Übungsgelände mit Wasserplatz und zahlreichen Schießbahnen. Rund 1600 ha umfasst dieses.

Rainer Beichler |

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