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OB erteilt Deutschen Burschenschaft eine Absage

In diesem Jahr wird kein Vertreter der Stadt Eisenach zum Festkommers der Deutschen Burschenschaft gehen – weder Oberbürgermeister Matthias Doht noch ein Stellvertreter. Darüber hat der Oberbürgermeister die Deutsche Burschenschaft heute schriftlich informiert.

Grund für die Absage ist die laufende öffentliche Debatte zu den Anträgen des diesjährigen Burschenschaftstages. «Mit Befremden haben wir die im Vorfeld des Burschentages geführte Diskussion in der überregionalen Presse verfolgt. Die dort angeführten Anträge entsprechen nicht den Werten der demokratischen Gemeinschaftsordnung, wie wir sie verstehen», betonte Matthias Doht in seinem Schreiben. «Eisenach ist eine sehr weltoffene Stadt. Große Persönlichkeiten unserer Stadtgeschichte wie die Heilige Elisabeth von Thüringen, Franz Liszt, Maria Pawlowna haben ausländische Wurzeln und prägen unser Stadtbild seit Jahrhunderten. Wir schätzen und pflegen unsere Städtepartnerschaften ebenso wie weltweite wirtschaftliche Kontakte.»

Der OB erinnerte außerdem nachdrücklich daran, dass es in diesem Jahr bereits bei der Einweihung der Langemarck-Gedenkstätte am Burschenschaftsdenkmal in Eisenach einen Redebeitrag gab, der in der Wartburgstadt Eisenach große Sorgen hervorgerufen hat.

«Argumentationen wie >maßgeblich ist die deutsche Abstammungfortschreitenden Überfremdung

Rainer Beichler | | Quelle:

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