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Ramelows Zuwanderungsrede verschweigt Grenzen

Hirte: Keinerlei Anlass, Zuwanderung weiter zu fördern

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU Thüringen, Christian Hirte, kritisiert die Vorschläge von Ministerpräsident Bodo Ramelow (LINKE) zu einer offenen Einwanderungsgesellschaft.

Was Bodo Ramelow vorschlägt, weckt falsche Erwartungen und verunsichert die Bürger. Es ist richtig und wichtig, sich über Integration Gedanken zu machen.

Der Vorschlag Ramelows hintertreibe die Bemühungen der letzten Monate, den Flüchtlingsstrom einzudämmen.

Unsere Hilfe kann nur denen gelten, die in größter Not aus Angst um ihr Leben hier sind. Und diese Hilfe ist in aller Regel zeitlich befristet. Außerdem müssen die Menschen, die aus Verfolgung in Europa landen, gerecht verteilt werden, so Hirte.

Auch weitere Zuwanderung könne immer nur in engem Rahmen stattfinden.

Wir dürfen und müssen in eigenem Interesse definieren, wen wir brauchen. Das regeln unsere Gesetze durchaus auch heute schon. Deshalb besteht keinerlei Anlass, Zuwanderung weiter zu fördern.

Hirte wünscht sich von Ministerpräsident Ramelow zudem auch ein Signal der Grenzen.

Zuwanderung und Integration sind die eine Seite der Medaille. Die zweite Hälfte ist aber auch, klar zu sagen, was wir nicht leisten können und wer nicht bleiben kann. Diese Signale vermeidet Rot-Rot-Grün aus ideologischen Gründen. Zur Wirklichkeit gehören sie aber unbedingt dazu.

Andrea T. |

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  • Felix Berg

    Der Ministerpräsident tut das was auch der CDU nicht erspart geblieben wäre- Thüringen am Leben zu erhalten. Die CDU kannte 25 Jahre nur eine Devise um Erfolge zu verbuchen- jeder raus aus Thüringen. Hinterlassen wurde ein eingeschüchtertes Volk in einem mega Scherbenhaufen. Die Christliche Partei war nicht Willens den Menschen als solchen zu betrachten und ihm eine Zukunft in seiner Heimat zu gewähren.
    Die Luftblasen von 1989 wurden zu Seifenblasen. Ich kann aber auch Herrn Hirte verstehen, Einwanderung aus Westeuropa oder Skandinavien nach D – kein Problem, aber da will eine vollkommen andere Mentalität einwandern die zum größten Teil auf Integration keinen Wert legt. Was bleibt also, die CDU muss ihre Mannen ins Gewissen reden endlich mit dafür zu sorgen das ausgewanderte Thüringer re kommen und das geht nicht mit schönem aber sinnlosen Geschwafel und dann der auf ex gelegten Generation 50 + das einzuräumen was man selber in Anspruch nahm, nach der Wende hatten alle einzig die Qualifikation DDR, aber genau jene DDR Qualifizierten sprechen in ihren Nachwendefunktionen ihren Mitbürgern vor unqualifiziert zu sein. Das sah man in den alten Ländern ganz anders, mit Kusshand wurden die Ossis dort eingestellt. Ich weis- alles Geschichte, wer aber etwas zum guten bewegen will muss an die Ursachen rann und genau hier stellt sich die CDU Ahnungslos, unwillig Fehler einzugestehen usw.. Den Thüringer bleibt daher das Chaos erhalten. Zum Wohl des Volkes – so steht es geschrieben, das eigene Wohl mit Sippschaft ist nicht damit gemeint, ich wollte das nur einmal erwähnen und dies ist nicht auf Hirte bezogen, jener ist hier und da ganz vernünftig.

  • vigilando ascendimus

    Sehr schwieriges Thema: Meine Grundthese: Helfen, wo man helfen kann, ohne sich selbst in zu große Gefahr zu bringen.

    Nicht ohne Not vermeidbaren Gefahren aussetzen.

    Im Einzelfall menschlich handeln.

    Die deutschen Regelungen sind insgesamt zu widersprüchlich, in manchen Bereichen ab und an zu streng, im Großen und Ganzen laden zahlreiche Regelungen und Handhabungen zum Missbrauch ein.

    Klare Regelungen und eine vernünftige Balance. Da sind ganz dicke Bretter zu bohren, zumal uns der gesellschaftliche Grundkonsens in g a n z Deutschland in dieser Frage immer mehr abhanden kommt.

    Zuwanderung bietet immer Chancen und Gefahren. In der politischen Auseindersetzung werden von den Protagonisten zunehemend immer nur noch einseitig die Chancen oder die Gefahren propagiert.

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