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Reformationsjubiläum: Land hat sich seiner Verantwortung gestellt

Mit dem heutigen Festakt auf der Wartburg wird auch offiziell das Reformationsjubiläum 2016/17 eingeläutet. Anja Müller ( DIE LINKE) Landtagsabgeordnete, bedankt sich bei der Landesregierung für die umfangreiche Unterstützung in der Vorbereitung und bei notwendigen Investitionen:

55 Millionen Euro hat das Land Thüringen bereits in die Vorbereitungen des Reformationsjubiläums investiert. Wesentliche Teile davon sind auch nach Eisenach geflossen, mehr als eine Million Euro allein in das Mobilitätskonzept von Eisenach und zur Finanzierung der Koordinierungsstelle des Reformationsjubiläums. Mit einer von drei zentralen nationalen Ausstellungen im Lutherjahr und dem Deutschen Wandertag 2017 kann sich Eisenach auf viele zusätzliche Gäste aus Nah und Fern freuen.

Knut Korschewsky, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, ergänzt:

500.000 zusätzliche Gäste kann sich Thüringen nach Einschätzung der Thüringer Tourismus GmbH durch das Reformationsjubiläum, die Vielzahl an spannenden Ausstellungen und Veranstaltungen, erhoffen. Das bedeutet für unsere Destinationen zugleich die Chance, durch ein tolles Angebot auch für die Wiederkehr der Gäste zu werben, sie zu animieren die positiven Erfahrungen an Bekannte und Verwandte weiterzutragen und damit einen wesentlichen nachhaltigen Effekt für den Thüringen-Tourismus beizusteuern. Hier liegt auch die Chance für Eisenach sich verstärkt als herausragende Tourismusdestination zu präsentieren.

Heute Abend werden wir einen tollen Eröffnungsabend für das Reformationsjubiläum bieten. Mit Liveberichterstattung und der Vielzahl der Pressevertreterinnen und -vertreter wird der Festakt auf Wartburg bundesweit ins Zentrum rücken. Diese Chance werden wir nutzen, um mehr touristische Wertschöpfung nach Eisenach und Thüringen zu holen, zeigt sich Anja Müller abschließend sicher.

Andrea T. | | Quelle:

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  • Thüringer

    Frau Müller zeigt einmal mehr, dass sie von Politik und Demokratie keine Ahnung hat. Sie plappert einmal mehr die parteipolitische Propaganda nach, ohne sich Gedanken darüber zu machen.

    Insbesondere scheint ihr und ihren kommunistischen Parteigenossinnen und- genossen der Grundsatz „Trennung von Staat und Kirche“ fremd zu sein. Hier wird Steuergeld für kirchliche/religiöse Jubiläen und Feste herausgeworfen, das ist ein Fall für den Rechnungshof.

    Merkwürdig ist an der ganzen Sachen ist auch, dass die LINKE auf einmal so kirchennah gibt. In den Achtzigern, als diese Truppe zuletzt an der Macht war (wir erinnern uns: Stasi, Grenze, Umwelt- und Menschenrechtsprobleme etc.) war das noch deutlich anders.

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