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Sicherung des Grundwassers durch Verpressungsstopp von Salzlauge

Angesichts der Mitteilung, dass der Düngemittelhersteller K+S künftig auf die Versenkung von Salzlauge in der Gerstunger Mulde verzichten wolle, erklärt Katja Wolf, Sprecherin für Umweltpolitik der Fraktion DIE LINKE: «Offenkundig ist das Thüringer Umweltministerium einem Irrtum aufgesessen. Solange in Kleinensee, direkt an der thüringisch-hessischen Grenze, Lauge versenkt wird, gibt es keinen Grund zur Entwarnung!»

Das Agieren des Konzerns bezeichnet die Abgeordnete als hochärgerlich. K+S beabsichtige weiterhin, für die Salzeinleitung eine Ausweitung der Verpressungsgenehmigung in Hessen zu erlangen. «Wieder schwingt bei all dem mit, dass andernfalls Arbeitsplätze abgebaut werden müssten. Das ist eine unzumutbare Drohung», so Wolf weiter.

Von nachhaltigem Handeln sei K+S immer noch weit entfernt. «Die Verpressung von Salzlauge belastet in einem nicht hinnehmbaren Maß das Grundwasser und sollte nicht genehmigt werden. Kleinensee zeigt, dass die zuständigen Minister aus Hessen und Thüringen Klartext reden müssen», sagt die Linksfraktionärin und fordert zur Sicherung des Grundwassers einen Stopp der Laugen-Verpressung in Hessen.
«Das Urteil des Verfassungsgerichts gegen Gerstungen zeigt, wie dringend geboten es ist, dass Regierungen und Behörden endlich handeln», so Frau Wolf abschließend.

Rainer Beichler | | Quelle:

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