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 | Bildquelle: Büro Kranz

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Bildquelle: Büro Kranz

SPD Wartburgkreis auf Point Alpha

Der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz (SPD) lud zusammen mit dem Ortsverein «Oberes Feldatal» und den Jusos am Sonntag anlässlich von 20 Jahren Grenzfall zur gemeinsamen Wanderung zur historischen Stätte Point-Alpha bei Geisa. Diese markierte im Kalten Krieg jenen Punkt auf der Landkarte des geteilten Deutschlands, bei dem ein möglicher Angriff der jeweils anderen Supermacht zuerst erwartet wurde.

Im Jahr nach dem Fall der Mauer und der innerdeutschen Grenzanlagen trafen sich Sozialdemokraten aus dem Wartburgkreis und aus Fulda, darunter auch der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz, der Vorsitzende der SPD Wartburgkreis Ralf Pollmeier und die Fuldaer Bundestagskandidatin Claudia Blum.
Dabei waren auch Fuldaer Freunde, die den Neuaufbau der Sozialdemokratie in Thüringen von der ersten Stunde unterstützt hatten.

Begrüßt wurde die Gruppe neben Ernst Kranz vom SPD-Kreisvorsitzenden des Wartburgkreises Ralf Pollmeier und dem Bürgermeister der Stadt Geisa Martin Henkel, der den interessierten Zuhörern mit Informationen zur Seite stand.
Dieser erklärte auf Nachfrage, dass im Jahr ungefähr 100000 Besucher zu verzeichnen seien – deutlich mehr im Vergleich zu den vergleichbaren Punkten an der ehemals deutsch-deutschen Grenze.

Im Anschluss unternahm die Gruppe eine kurze Wanderung entlang des Grenzstreifens, an dem stufenweise die Verschärfung der Sicherheitsmassnahmen, die die SED-Führung in den Jahren nach der Grenzbefestigung einrichtete.

Martin Henkel erklärte der Besuchergruppe der SPD die Funktionsweise der Alarmanlagen am Grenzzaun. Er erinnerte an die Zeit der gegenseitigen Bedrohung und die Gefahren, unter denen die Menschen lebten.
Point Alpha stehe für den Grenzalltag im geteilten Deutschland genau so wie der Gedanke an den schlimmsten Fall, der Dankenswerter Weise nie eingetreten sei. „Diese glückliche Fügung der Geschichte, die es uns vor 20 Jahren
ermöglichte, heute in Frieden zu leben und miteinander ganz selbstverständlich zu reden sind in Anbetracht der vorangegangenen Geschichte zugleich eine Mahnung aber auch ein Ansporn, auf diesem Wege weiterzugehen“, sagte Kranz,

Zum Ausklang besuchten die SPD’ler den Gasthof „Heile Schern“ zu Spahl.

Am 2. Oktober will auch der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der Thüringer SPD Christoph Matschie Point-Alpha einen Besuch abstatten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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