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Steinmeier trug sich in das «Goldene Buch» Eisenachs ein

Nach seinem Besuch im Opelwerk Eisenach macht der Bundesaußenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) eine Stippvisite im Eisenacher Rathaus.
Dort wurde er von OB Matthais Doht herzlich empfangen. Im Dienstzimmer des OB trug sich der Kanzlerkandidat der SPD in das «Goldene Buch» der Stadt Eisenach ein. Doht überreichte dem Gast ein Buch über die Geschichte des Automobilbaues in Eisenach.. «In Eisenach werden seit 111 Jahren Autos gebaut und hier liegt die Wiege von BMW», so der Oberbürgermeister.
Nach dem Eintrag gab es ein Gespräch mit Vertretern der Wirtschaft aus der Region. Vertreten waren u.a. die Firmen Bosch, Emitec, FER, Umformtechnik, Rege, Jenoptik, BMW, EDAG, Lear, die IG Metall und das Arbeitsamt.
Wolfgang Zahn von Bosch Eisenach hofft, das mit dem 1. Quartal das Tief der Krise erreicht wurde. Er setzt auf langfristige Lösungen. «Opel ist für Eisenach sehr wichtig», so der Geschäftsführer.
Doht stellte fest, dass die beiden Opelbewerber unterschiedliche Konzepte verfolgen. FIAT setzt auf Massenproduktion und Magna möchte die Flexibilisierung der Produktpalette nutzen. Er schätzt, dass die Verhandlungen noch gut zwei Monate benötigen.

Bei einem kurzen Pressestatement vor dem Rathaus betonten Christoph Matschie und Frank-Walter Steinmeier nochmals für Opel und auch das Eisenacher Werk zu kämpfen. Mit den Eindrücken aus Eisenach und die akute Lage flog der Vizekanzler zurück nach Berlin. Dort traf es sich noch am selben Tag mit dem FIAT-Konzernchef.
Vor der Abfahrt kam es am Markt noch zu kurzen Begegnungen mit der Eisenacher SPD und mit einigen Eisenachern.

Rainer Beichler |

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