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Thüringer Abgeordnete mit erster telefonischer Bürgersprechstunde

Die erste telefonische Bürgersprechstunde in Thüringen boten die CDU-Bundestagsabgeordneten in dieser Woche an. Rund 25 Anrufer aus ganz Thüringen nahmen das Angebot wahr. Zwischen 18 und 19 Uhr nutzten Thüringer Bürger das Telefon, um im direkten Gespräch mit den Abgeordneten drängende Fragen zu klären.

Der Westthüringer Abgeordnete Christian Hirte, der die Aktion initiiert hatte, führte dabei Gespräche mit einem Anlieger der Bundesstraße 84 in Behringen. Außerdem stand er u.a. für umweltpolitische Themen wie Rußpartikelfilter und Energiepolitik zur Verfügung. «Ich freue mich über die gute Resonanz. Mit allen sieben Thüringer Unionsabgeordneten auf einmal haben wir einen wirklich guten direkten Draht für alle Anliegen aufgebaut», so Hirte. Damit werde ein weiterer Baustein für eine moderne Mitmachpartei eingeführt. «Die CDU in Thüringen bietet den Bürgern Zukunftswerkstätten, die Landtagsfraktion etabliert ab April das neue Dialogforum ‚Auf ein Wort‘ und wir Bundestagsabgeordneten wollen die gemeinsame Bürgersprechstunde am Telefon fortsetzen.»

Auch die anderen Abgeordneten widmeten sich ihren Regionen oder Schwerpunktthemen, Volkmar Vogel etwa dem Verkehrsbereich. Mehrere Anrufer sprachen sich im Gespräch mit Tankred Schipanski für mehr Bundeskompetenzen in Bildungsfragen aus. Umweltpolitiker Christian Hirte erteilte Auskunft zum Rußpartikelfilter und der Umlage, die alle Stromkunden für den Ausbau der erneuerbaren Energien zahlen müssen. Finanzpolitikerin Antje Tillmann diskutierte mit den Bürgern den Euro-Rettungsfond sowie die Bankenrettung.

Auch Thüringer mit persönlichen Sorgen nutzten die Telefonsprechstunde. Rentenfragen, Probleme mit Wohnung oder Grundstück sowie Arbeitslosigkeit waren weitere vorgetragene Themen, denen sich Johannes Selle, Carola Stauche und Manfred Grund widmeten.

Für manche Frage konnte nicht sofort eine Antwort gefunden werden. Im Nachgang werden schriftliche Informationen nachgereicht oder zuständige Behörden um Mithilfe gebeten.

Rainer Beichler | | Quelle:

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