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 | Bildquelle: Christian Hirte MdB

Beschreibung:
Bildquelle: Christian Hirte MdB

Traditioneller Landwirtschaftsstammtisch

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour veranstaltete der Westthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte gemeinsam mit den Kreisbauernverbänden Eisenach/Bad Salzungen und Unstrut-Hainich-Kreis seinen traditionellen Landwirtschaftsstammtisch am Mittwoch, den 26. Juli 2017 in Mihla. Mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Frau Dr. Maria Flachsbarth konnte Hirte eine versierte Gesprächspartnerin in diesem Jahr für den Stammtisch gewinnen.

„Mir ist es wichtig, dass die Landwirte aus unserer Region regelmäßig die Möglichkeit erhalten, über ihre Probleme und Anliegen mit der Politik zu sprechen.“, betont Hirte. Drängende Fragen der Landwirte zu den Themen Tierhaltung, GAP (Gemeinsame Agrarpolitik), Greening und Düngeverordnung wurden intensiv diskutiert. Im Mittelpunkt dieser Themen stehe immer wieder die Frage nach den gesellschaftlichen Ansprüchen und Erwartungen, die gegenüber den landwirtschaftlichen Betrieben erhoben werden.

Flachsbarth umriss die Aktivitäten der Bundesregierung auf dem Feld der Landwirtschaft und betonte, man wolle auch in Zukunft Probleme und Notwendigkeiten gemeinsam und ideologiefrei mit den Landwirten besprechen und umsetzen: „Unser Leitbild ist die bäuerliche Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel erzeugt, umweltfreundlich wirtschaftet und gut mit den Tieren umgeht und dabei auch ihr wirtschaftliches Auskommen findet.“

Seit einiger Zeit bestehe aber eine zunehmende Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Bevölkerung, den gesetzlichen Regelungen und Vorschriften und der Preisentwicklung.

„Die Gesellschaft und somit die Verbraucher haben einen Anspruch auf Information, welches Produkt wie hergestellt wird, welche Risiken möglicherweise bestehen. Es kann aber nicht sein, dass wir vor allem im Bereich der konventionellen Landwirtschaft Bedingungen schaffen, die es unseren Landwirten unmöglich machen, landwirtschaftliche Erzeugnisse zu produzieren. Wir können den Landwirten nicht immer höhere Standards aufbrummen und dann erwarten, dass deren Erzeugnisse billiger werden“, erklärt Hirte auch mit Blick auf die Preisentwicklung bei Milch, Fleisch und anderer Erzeugnisse. An dieser Stelle müsse in der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden und sich letztlich die Bereitschaft manifestieren, dass die Preise für diese Erzeugnisse ansteigen müssen, wenn Standards steigen, so Hirte abschließend.

A. Ziehn | | Quelle:

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