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Transparente Ignoranz

Wiederum hat die, im Wahlkampf des OB Doht neu propagierte ,Transparenz und Offenheit, die Mitwirkung der Bürger und ihre direkte Einbeziehung an Glaubwürdigkeit eingebüßt.
Eingebüßt deshalb, wurde dies bereits bei der Problembewältigung der anstehenden Aufgaben der Stadt Eisenach in den vergangenen Wochen und Monaten deutlich. In der gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen dem OB und dem FSV Eintracht hat dies einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht.
Erreicht wurde dies in einem Bereich des Ehrenamtes, einem Bereich des Sportes. Sport trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei, fördert die Verbundenheit, die Fairness und die Gesundheit. Zudem trägt Sport auch soziale Verantwortung.
Für die Liberalen bedeutet Transparenz und Offenheit – Kommunikation. Kommunikation zwischen allen Beteiligten und nicht einer verbalen Auseinandersetzung, welche in der Presse ausgetragen und teilweise unter die Gürtellinie geht. Diese Auseinandersetzung zwischen dem OB und dem Vorsitzenden des FSV Eintracht, Herrn Schrader, führt mittlerweile zu einer Persönlichen seitens des OB, welche zunehmend eskaliert.
Nach den ersten Veröffentlichungen zum Streit des «Borussia» Sportlerheimes gab es am vergangenen Samstag zwischen einigen Mitgliedern der Vorstände des FDP KV Eisenach-Stadt und dem FSV Eintracht eine gemeinsame intensive Gesprächsrunde. Hier wurde sehr deutlich, dass viel Porzellan seitens des OB zerschlagen wurde, was schwer zu kitten ist. Die Art und Weise des Umgangs mit diesem Verein ist wahrlich als politische Instinktlosigkeit, wie das SPD-Stadtratsmitglied Th.Levknecht äußerte, zu bezeichnen.
Ein Verein, welcher sich um die Belange der Kinder und Jugendlichen kümmert, welche städtisches Gemeineigentum seit Jahren auf eigene Kosten und Aktivitäten renovierte und pflegte, welcher mit anderen Sportvereinen sich solidarisch um die Erhaltung kümmerte und sicherlich auch nutzte, hat als Einziger zum April diesen Jahres die Kündigung erhalten ohne ein anderes Angebot für die Fortführung seiner Vereinsaufgaben.
Auch die schriftliche Bitte seitens des Verein um einen Gesprächstermin beim OB vom 7.5.07 blieb ohne Resonanz. In einem Telefonat seitens der Dezernentin wurde ein Ortstermin für den 13.6.2007 für alle Beteiligten vereinbart. Zwei Tage zuvor wurde dieser seitens des ESSV kurzfristig abgesagt, das es kein Gesprächsbedarf gibt.
Der nun erneut anberaumte Termin für den 3.7.07 ist dem FSV nur aus der Tagespresse bekannt.
Der Vorstand des FDP KV Eisenach-Stadt fordert den OB auf, schnellstmöglich ein klärendes Gespräch mit allen Beteiligten zu führen, da die Möglichkeiten der intakten Sportanlagen begrenzt sind, ein Solidargefühl nicht zerstört werden darf und im Mittelpunkt eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung steht, welche auch sportliche Erfolge auf Landesebene zu verzeichnen hat.Wir hoffen, dass hierzu kein Moderator erforderlich ist.

Persönliche Differenzen sind dem Gemeinwohl unserer Stadt unterzuordnen!

Rainer Beichler |

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