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Vortrag: „Ein kritischer Blick auf die Deutsche Burschenschaft“ mit Rüdiger Bender

12.05.2016 ab 18.30 Uhr im Nachbarschaftszentrum – Eisenach und am 17.05.2016 ab 18.30 Uhr im Bürgerzimmer des Klubhauses – Seebach

Bereits seit vielen Jahren trifft sich die Deutsche Burschenschaft in Eisenach, so auch in diesem Jahr. Jedoch hat man wohl gemerkt, dass diese Treffen in der Wartburgstadt nicht bei allen Menschen auf Zustimmung stoßen. Ein Großteil der Veranstaltungen im Rahmen des Treffens wurde daher in diesem Jahr in das benachbarte Seebach verlagert.

Immer wieder tauchen neue Beweise für Verbindungen dieser reaktionären Männerbünde zu rechten Strukturen auf. Es ist die Rede von einem „Ariernachweis“ und auch Sexismus steht bei diesen ewiggestrigen Menschen auf der Tagesordnung.

Ein kritischer Blick ist daher nach wie vor zwingend erforderlich und deshalb laden das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eisenach, das RosaLuxx. sowie das Abgeordnetenbüro Madeleine Henfling (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) am 12.05.2016 ab 18:30 Uhr ins Nachbarschaftszentrum in Eisenach und am 17.05.2016 ebenfalls 18:30 Uhr ins Bürgerzimmer des Klubhauses in Seebach zu einem kritischen Vortrag mit Rüdiger Bender (DIE GRÜNEN, Lehrbeauftragter für Philosophie und Kulturwissenschaften an der Uni Erfurt) ein.

Andrea T. | | Quelle: , ,

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  • Wolfgang

    Diese Mitteilung ist der SED Nachfolgorganisation würdig. Die meisten Eisenacher verdienen an den Besuchern. Die machen keinen Ärger und Dreck, bezahlen ihre Rechnungen. Im Gegensatz zu den Linksautonomen welche regelmäßig in unsere Stadt gekarrt werden. Und ein letztes, das Geld der Burschenschaftler nehmen auch die Linken.

  • vigilando ascendimus

    Zur Freiheit und Rechtsstaatlichkeit und Pluralität in unserem Land gehört, das sich nicht nur „Linke“ sonder eben auch eher „Rechte“ versammeln können. Mal abgesehen dass die Begriffe Rechts und Links und Mitte in der heutigen Darstellung von politischen Ansichten doch sehr ungenau und ohnehin fragwürdig sind.

    Geiwss, und das kann wohl niemand bestreiten, gibt es in einigen Verbindungen die in der Deutschen Burschenschaft (Dachverband) bedenkliche rechts r a d i k a l e Tendenzen. Aber dies auf alle Burschenschaftler, Landmannschaftler, Korpsstudenten etc. zu verallgemeinern ist neobolschewistische Propaganda. Es ist beschämend das sich dafür nich nur SED-PDS-Linkpartei-Linke hergeben, sondernauch in weiten Teilen Vertreter von Gewerkschaften, SPD und Bündnisgrünen.

    Üngeachtet dessen das Rosa Luxemburg 1918/19 zu den schlimmsten GefährderInnen der demokratischen Entwicklung im kaiserlosen Deutschen Reich unter Ebert und Scheidemann war – sie wollte bekanntlich zusammen mit Karl Liebknecht g e w a l t s a m eine Deutsche Räterepublik (Rat = russ: Sowjet) errichten – soll sollte man sich „links“ an ihren Satz erinnern: „Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andesdenkenden!“ und nicht wie im bolschwistischen Sinne „Freiheit“ sei „die Einsicht in die Notwendigkeit“.

    Ich bin froh, das die Deutsche Burschenschaft nun in Seebach, am Wartenberg eine Möglichkeit bekommen hat, sich zu versammeln, nach dem sie in Eisenach und auf der Wartburg rausgeekelt wurden (Was ist nur aus dem liberalen Geist des Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach geworden. Herr Michael Prinz von S.-W.-E sitzt im Wartburg-Stiftungsrat).

    Ich hoffe, dass sie in Seebach nicht von Links-Chaoten gestört werden! Die sollen in Berlin, Göttingen und Weimar oder Halle bleiben, da gebe ich sogar dem „Linken“ Bodo Ramelow recht!

    Vergessen wir Deutsche bitte alle nicht: Die in Grundzügen wiederhergestellte Einheit unseres Vaterlandes und unsere heutige Freiheit haben wir auch der deutschen Burschenschaftsbewegung des 19. und 20. Jahrhunders zu verdanken. Wenn die burschenschaftliche Tradition nicht mehr gepflegt würde, wäre unser deutsches Kulturland wieder ein Stück ärmer.

    https://www.youtube.com/watch?v=XZ2MMsej2GM

    https://www.youtube.com/watch?v=qpWgVppCBx8

  • Stadtbewohner

    Lasst doch diese Burschis ihre bunten Hütchen und ihr veraltetes Weltbild umhertragen. Jedem seine Meinung. Sie sind nunmal Teil unserer Stadtgeschichte und bringen als Besucher Geld in die Stadt.

  • vigilando ascendimus

    Wie hirnlos der Bender-Vortrag wohl im Ergebnis sein wird, ergibt sich wohl schon aus der Einladung: „… auch Sexismus steht bei diesen ewiggestrigen Menschen auf der Tagesordnung.“

    Sollen sich die Burschen vieleicht „Bursch*innen“ oder „Burschen- und Mädchenschaft“, am besten noch „Boys- and Girls Community“ nennen. ;-)

    Wo ist Eisenach und Thüringen nur hingeraten. Frei nach Dietmar Vischmeier: „Bericht aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten“

    • commentatore

      Sexismus ist also „hirnlos“? Gibt es keinen Sexismus? Sind Sie selbst sexistisch, wenn
      Sie mich fragen, ob nicht meine Frau einfach für mich einkaufen gehen könnte? Sexismus
      ist alltäglich. Wir gehen besser aufmerksam mit dem Thema um, statt es als Schwachsinn
      zu diffamieren.

      Wohlwollendes Denken über Sexismus stellt übrigens einen guten Indikator für das
      Vorhandensein rechtsextremen Gedankenguts dar. Da hat Herr Bender durchaus recht. Wie halten Sie es damit?

      Und zu Ihren eigenen Zitaten stehen Sie auch nicht all zu lange? („Freiheit ist auch
      immer die Freiheit des Andesdenkenden!“) – Diese Freiheit endet für Sie anscheinend
      schlagartig, wenn Sie den Begriff „links“ auch nur aus der Ferne sehen. Wenn es um
      die Burschen geht, möchten Sie schon ganz genau getrennt wissen zwischen den moderaten und den extremen, aber ein grüner Politiker wie der Herr Bender ist schon „hirnlos“, wenn er nur dazu einlädt, über ein Thema zu diskutieren.

      • vigilando ascendimus

        „Wohlwollendes Denken über Sexismus stellt übrigens einen guten Indikator für das
        Vorhandensein rechtsextremen Gedankenguts dar“… Ich würde sagen, dieser Satz ist 5 € für ’s Phrasenschwein der DSF wert.

        Was hat Einkaufen mit SEX zu tun? Und was für eine zeitraubende Berufstätigkeit übten sie noch einmal aus?

        Und sie als Grünen-Fan wollen Umwelzerstörung durch ungezügelten Straßenbau?

        Also irgendwie werde ich aus Ihnen nicht schlau? Sind sie vielleicht so etwas, was man heutzutage in solchen Foren einen Troll nennt?

        • Gast

          Sehr geehrter Vigilando – Sexismus hat nicht mit Sex zu tun! Definition: Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Der Kommentar „schicke Sie doch Ihre Frau zum Einkaufen“ kann insofern tatsächlich als sexistisch gedeutet werden.

          • Felix Berg

            Da haben sie recht. Selbst Personalfragen werden nur selten Fachlich gelöst, nicht aber um zu diskriminieren, sondern um Personen um sich zu haben die was „Aussagen“ von ihren Naturgegebenen Eigenschaften her.

          • vigilando ascendimus

            Was ist daran dieskriminierend, wenn eine Frau für die Familie einkauft? Das ist doch nur eine Frage der Aufgabenverteilung innerhalb einer Familie.

            Sollen Männer künftig Kleinkindern die Brust geben?

            Diskriminierend finde ich was ich bei einigen unserer Einwanderer beobachte. Da werden deutsche Polizistinnen dumm angemacht. Bei der Truppe, die in Marbach eine Moschee bauen will, darf man Frauen nicht die Hand geben. Das finden unsere Linken gut!

            Dieses Dummgeschwätz von deutschem Sexismus, Gender, Gleichstellungbeauftragen, Frauenministerium, FrauenQuoten geht doch normalen Menschen (und Menschinnen/Menschern) nur noch auf den Zeiger!

            Der weil sich Bundestag und Ladtage usw. mit solchem Unsinn beschäftigen, bleiben die wirklichen Probleme liegen.

            Matriarchat ist schlimmer als Patriarchat!

    • Stadtbewohner

      Nun, sexistisch sind Burschenschaften insoweit, als dass sie einem Großteil der Studierenden den Zugang zu ihren Vereinigungen aufgrund ihres Gechlechts verwehren (sprich: Es werden nur Männer aufgenommen). Genauso ist vielen der Zugang auf Grund ihrer Religion (meist nur Katholiken) und Nationalität (nur Deutsche) verwehrt. Diese Beschränkungen sind studentenhistorisch bedingt, stammen zumeist aus dem 19. Jahrhundert, und wirken aus heutiger Sicht antiquiert und diskriminierend. Diese Studentenverbindungen aber gleich in die Nazi-Ecke zu stellen geht aber mMn zu weit.

  • vigilando ascendimus

    Jetzt haben sich die linken Schnmierfinken mit rosa(luxx)-Farbe auch noch am Burschenschaftsdenkmal und am Langemarckdenkmal zu schaffen gemacht.

    Ich kann es nur wiederholen: Wo ist Eisenach und Thüringen nur hingeraten. „Bericht aus dem Land der Bekloppten und Bescheuerten“

    Das es jedermann endlich sieht: Links bedeutet Hässlichkeit, Verfall und geistige Armut mit rosa(luxx) Sprüchen! Links ist Thüringens Untergang!

    In der Zone waren es ja zu den kommunistischen Feiertagen auch nur die ausgewaschenen roten (ausgewaschen: rosa) und Zonenfahnen, die dem damals grauen Eisenach wenigsten ein bisschen Farbe gaben.

    Und idese truppen hat ein Großteil der Bevölkerung in Eisenach und Thüringen auch noch gewählt! Schämt Euch!

    Beschämen ist auch, dass sich die evangelische Kirche in Eisenach den Linken so anbiedert!

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