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«Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit»

«Gedenkstätten, Grenzlandmuseen und Lernorte wie Point Alpha sollen zum Nachdenken über den Wert der Freiheit und Menschenwürde anregen. Von solchen Erinnerungsorten geht die Botschaft aus: ‚Freiheit ist das höchste Gut’. Sie muss stets neu erkämpft und verteidigt werden.» Dies erklärte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht am 31. März 2010 anlässlich des Festaktes 20 Jahre «Letzte Grenzpatrouille» in der Gedenkstätte Point Alpha.

«Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit», sagte die Ministerpräsidentin weiter und rief alle Demokraten dazu auf, allen Anfängen von Diktatur, Intoleranz und Unfreiheit, allen Anzeichen von Fanatismus oder Rassismus die Stirn zu bieten.

«Wir wollen und dürfen nicht vergessen.» Dies sei nach den Worten der Ministerpräsidentin die Botschaft von Erinnerungsorten wie Point Alpha. «Nicht Verklärung und Verdrängung der Diktaturerfahrung, sondern Aufarbeitung ist das Gebot der Stunde.»

Besonderen Dank richtete Lieberknecht an die USA, denn »dass Deutschland in Frieden und Freiheit heute vereint und gleichberechtigter Teil der Europäischen Union, der NATO und der freien Welt ist, dies verdanken wir auch den alliierten Mächten. Und hier ganz besonders unseren amerikanischen Freunden.” In diesem Zusammenhang erinnerte Lieberknecht an die Luftbrücke der amerikanischen Rosinenbomber oder an die Worte von John F. Kennedy: »Ich bin ein Berliner!” »Auch heute wissen wir das Engagement der Amerikaner für Frieden und Freiheit nicht nur bei uns in Deutschland, sondern weltweit zu würdigen.»

Rainer Beichler | | Quelle:

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