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Walk-Anfrage ergibt: Neuer Bus für das Polizeimusikkorps soll beschafft werden

Das Polizeimusikkorps, kurz PMK, des Freistaats Thüringens ist eines der ältesten Polizeiorchester Deutschlands. Im Jahr 2016 feierte es sein 70-jähriges Bestehen. Mit über 100 Konzerten im Jahr ist es ein wichtiger Bestandteil der Repräsentation Thüringens und vertritt den Freistaat auch über die Landesgrenzen hinweg.

Derzeit steht dem Orchester jedoch kein eigener Reisebus zur Verfügung, weshalb die Auftraggeber der Konzerte künftig für die Reisekosten aufkommen sollen. In einer Anfrage an die Thüringer Landesregierung erkundigte sich der Westthüringer Landtagsabgeordnete Raymond Walk (CDU) zum künftigen Umgang mit dieser Problematik.

Staatssekretär Udo Götze (SPD) beantwortete Walks Frage so:

Der eingesetzte Bus des PMK aus dem Jahr 1995 ist aufgrund technischer Probleme nicht mehr einsatzbereit. Die Ersatzbeschaffung eines Busses wurde in den Haushaltsplan 2018/19 aufgenommen.

Dabei führte er aus, dass die Beschaffungsmaßnahme zeitnah vorgesehen sei und dem Orchester zwischenzeitlich ein Ersatzbus auf Mietbasis zur Verfügung gestellt werden solle.

Andrea T. | | Quelle:

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  • HUKL

    Durch den eigenartigen Insolvenzverlauf
    des inzwischen bundesweit bekannten, zur Zeit aber scheinbar in einer
    kleinen Pause befindlichen „Gothaer Busstreites“, bei dem die
    weiteren Klagen der Betroffenen einfach nicht enden wollen, wäre es
    bestimmt für das Polizeimusikkorps Thüringens von Vorteil, sich ein
    Mietobjekt von der eigentlich insolventen Gothaer
    Regionalverkehrsgemeinschaft (RGV) zu besorgen. Das hätte vermutlich
    zur Folge, dass dann genügend Platz für die musizierenden Fahrgäste
    und ihren zum Teil sperrigen Instrumenten vorhanden sein könnte,
    weil sich vermutlich automatisch, wie im Gothaer Stadtverkehr, der
    (noch?) Vertragspartner und Gläubiger, die Fa. Steinbrück, dann
    ebenfalls einen Bus zur Verfügung stellen würde……

    Da auf Anfrage des neuen
    CDU-Generalseketärs Thüringens, R.Walk, erst eine Einplanung eines
    Ersatzbusses für 2018/19 vorgesehen ist, werden sich hoffentlich
    bis dahin die Wogen dieses fast einmaligen Insolvenzverfahrens in
    Gotha geglättet haben. Bekanntlich klagte die Fa. Steinbrück auch
    zwischenzeitlich wegen vermutlicher Insolvenzverschleppung gegen den
    auf mehreren Hochzeiten tanzenden Erfurter Insolvenzanwalt Rombach,
    dessen Eilantrag, vom Gläubiger Steinbrück sofort entsprechende
    Ausrüstungen an den RVG herauszugeben, vom Oberlandesgericht Jena
    abgelehnt wurde.

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