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Wartburgpreis ging an Prof. Dr. Ferenc Mádl

Der Wartburgpreis 2007 wurde am Sonntag an den früheren Staatspräsidenten Ungarns, Prof. Dr. Ferenc Mádl, übergeben. Damit würdigte der Stiftungsrat der Wartburg das Wirken des Politikers und Rechtswissenschaftlers im europäischen Einigungsprozess. Die Laudatio hielt im Festsaal der Wartburg Thüringens Staatsminister a.D. Hans Kaiser. Kaiser war Thüringens Europaminister und sprach über das Wirken und die Leistungen des Preisträgers. Mádl war von 2002 bis 2005 Ungarns Präsident und führte Ungarn in die EU. Kaiser bezeichnete in seiner Rede Prof. Mádl als hochpolitischen Rechtswissenschaftler. Er vermittelte in seinem Amt seine Wertevorstellungen und seine christliche Einstellung. Weiter hob Kaiser die Verbindung Deutschlands und Thüringens mit Ungarn hervor: Die Heilige Elisabeth, eine ungarische Königstochter wurde Thüringische Landgräfin. Und in diesem Jahr werde ihr 800. Geburtstag gefeiert.

Den Preis übergab Thüringens Kultusminister und Vorsitzender des Stiftungsrates, Prof. Dr. Jens Goebel.

Prof. Dr. Ferenc Mádl dankte für die große Ehre der Auszeichnung und er sei Stolz auf dieser bedeutenden Burg den Preis zu erhalten. Elisabeth, Luther, der Sängerkrieg und Goethes Besuch seinen hier zu spüren. Auch beim Sängerkrieg war Ungarn beteiligt, Klingsor sei Ungar gewesen, so der Staatsmann.

Zum Abschluss überreichte der Politiker der Stiftung ein Kunstwerk. Es ist eine Metallarbeit eines ungarischen Künstlers und zeigt die Heilige Elisabeth.

Musikalisch wurde die Preisverleihung von den Bläsersolisten der Staatskapelle Weimar umrahmt.

Der Geehrte (l.) reiste mit Frau und Enkelin nach Eisenach
Burghauptmann Günter Schuchardt
Staatsminister a.D. Hans Kaiser
Preisübergabe durch Prof. Goebel (r.)
Prof. Mádl
Prof. Mádl mit dem Wartburgpreis

Rainer Beichler |

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